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Unterrichtsmaterialreihe „Medien in die Schule“ in neuem Design und mit neuen Inhalten

Ab sofort steht unter www.medien-in-die-schule.de ein komplett überarbeitetes Portal mit Unterrichtsmaterialien rund um digitale Themen zur Verfügung. Die neue Website ist zielgruppengerecht aufbereitet und vor allem für die mobile Nutzung optimiert. Mit Hilfe einer intelligenten Filterfunktion in Echtzeit können die Unterrichtsmaterialien, die Praxisberichte und die Werkzeugkästen, die Lehrenden Methoden und Tools für den Unterricht vorstellen, leicht durchsucht werden. Die Suche kann nach Kategorien (Präsentation und Textbearbeitung, Audio/Video/Podcasts, Lehr- und Lernmaterial), Schlagworten und nach jeweiligem Werkzeugkasten (Apps, Maker Tools, Freie Software, Kollaboratives Lernen) erfolgen. Lehr- und Fachkräfte können die Suche einfach und individuell entlang ihres Bedarfs kombinieren. Als neue Inhalte stehen Praxisberichte zum Einsatz des Minicomputers/Mikrocontrollers Calliope mini im Unterricht zur Verfügung. Außerdem wurde der Werkzeugkasten „Kollaboratives Lernen im Internet“ komplett überarbeitet.

Die Partner Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM), Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) und Google Deutschland stellen bereits seit 2013 eine große Bandbreite an offenen Unterrichtsmaterialien (OER) zu aktuellen medialen Erscheinungen zur Verfügung. Die Materialien stehen unter einer Creative Commons Lizenz. Ihre Vervielfältigung und Verbreitung ist unter Angabe der Quelle und unter gleichen Bedingungen erlaubt. Lehrerinnen und Lehrer finden dort für die Sekundarstufen I und II aufbereitete Informationen und praxisnahe Methoden, um z.B. die sichere Internetnutzung, Smartphones, Hate Speech oder Fake News in den Unterricht aufzunehmen.

Mit über 280.000 Downloads leistet das Projekt „Medien in die Schule“ einen aktiven und praktischen Beitrag zur digitalen Bildung. Das Unterrichtsmaterial bringt digitale Lerninhalte an die Schulen. Das ist neben der Verbesserung der technischen Ausstattung auch ein Ziel des Digitalpaktes. Die Materialreihe wird regelmäßig um aktuelle Themen und mediendidaktische Inhalte ergänzt, um der stetigen Veränderung und Schnelligkeit des digitalen Raums Rechnung zu tragen. Die Inhalte erhielten bereits mehrere positive Bewertungen durch den Materialkompass Verbraucherbildung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes. Zuletzt erhielt die Unterrichtseinheit „Hass in der Demokratie begegnen“ die Bewertung „sehr gut“.

Über die Partner:

Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM)

Die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM e.V.) ist eine anerkannte Selbstkontrolleinrichtung für den Bereich Telemedien. Der Verein engagiert sich maßgeblich für den Jugendmedienschutz – insbesondere die Bekämpfung illegaler, jugendgefährdender und entwicklungsbeeinträchtigender Inhalte in Online-Medien. Dazu betreibt die FSM eine Beschwerdestelle, an die sich alle kostenlos wenden können, um jugendgefährdende Online-Inhalte zu melden. Die umfangreiche Aufklärungsarbeit und Medienkompetenzförderung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gehören zu den weiteren Aufgaben der FSM.

www.fsm.de

Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF)

Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V. (FSF) ist eine Einrichtung des Jugendmedienschutzes. Neben der Programmprüfung und der Vergabe von Altersfreigaben für Fernsehsendungen sieht die FSF ihre Aufgabe in der Förderung eines bewussteren Umgangs mit Medien. In diesem Sinn führt sie medienpädagogische Projekte durch, gibt Publikationen heraus und schafft bei Veranstaltungen ein Diskussionsforum zu Entwicklungen im Medienbereich.

www.fsf.de

Google Germany GmbH

Google ist ein weltweit führendes Technologieunternehmen, das Menschen neue Zugangsmöglichkeiten zu Informationen gibt. Googles Innovationen im Bereich der Internetsuche und -werbung haben die Google-Startseite zu einer Top-Adresse im Internet und die Marke Google zu einer der bekanntesten der Welt gemacht. Google ist eine Marke der Google Inc.; alle anderen Unternehmens- und Produktbezeichnungen können Handelsmarken der jeweiligen Unternehmen sein, mit denen sie assoziiert sind.

www.google.de

Studie: Fake News im Bundestagswahlkampf 2017

Die neue Studie „Fakten statt Fakes. Verursacher, Verbreitungswege und Wirkungen von Fake News im Bundestagswahlkampf 2017“ von der Stiftung Neue Verantwortung bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für die medienpädagogische Arbeit.

Denn die Kernergebnisse der repräsentativen Erhebung zeigen unter anderem folgendes:

  • Urheber, Absender und Quellen: Fake News werden in Deutschland vor allem von Rechten, Rechtspopulisten und Rechtsextremen verbreitet
  • Seriöse redaktionelle Medien haben jedoch auch eine wichtige Bedeutung: sie treten als Katalysator oder sogar Auslöser von Falschmeldungen auf, aber oftmals auch als Korrektiv und Richtigsteller
  • Verbreitete Falschmeldungen erreichen ein größeres Publikum als ihre später veröffentlichten Richtigstellungen

Pädagogische Fachkräfte können mit unseren Unterrichtseinheiten „Meinung im Netz gestalten“ und „Hass in der Demokratie begegnen“ das in der Studie herausgearbeitete Spannungsfeld zwischen dem Phänomen „Fake News“, journalistischer Nachrichtenberichterstattung sowie demokratischer Bildung in der Bildungsarbeit mit Heranwachsenden adressieren. So finden Sie Informationen und methodische Hilfestellungen, um die Themen Meinungsfreiheit, Pressekodex, Meinungsbildung im digitalen Raum, Verschwörungstheorien oder Rechtsextremismus online mit Jugendlichen praktisch und alltagsnah aufzu greifen. Im Material „Realität und Fiktion in den Medien“ stehen zudem Realitätsdarstellungen, fiktionales Erzählen und gefälschte Inhalte in Fernsehen und Internet im Mittelpunkt.

Die gesamte Studie als PDF lesen oder herunterladen: www.stiftung-nv.de/sites/default/files/snv_fakten_statt_fakes.pdf

Schon gewusst? Medien in die Schule ist auch auf Facebook, schauen Sie gern auf unserer Seite vorbei!

Onlinejournalismus in der Diskussion – Veröffentlichung des neuen Unterrichtsmaterials „Meinung im Netz gestalten“

„Jeder macht sich seine Nachrichten selbst“ – so beschrieb Steven Erlanger der New York Times Europe auf der Münchener Sicherheitskonferenz – vielleicht ein wenig übertrieben oder dystopisch – aktuelle Tendenzen und Veränderungen im öffentlichen und vor allem digitalen Diskurs.

Was wir vor kurzem noch als positive Eigenschaften des digitalen Raumes geschätzt haben, scheint sich gerade in Zeiten von Fake News, der Verbreitung von Verschwörungstheorien und populistischen „Hetzwellen“ ins Gegenteil verkehrt zu haben: nicht die Möglichkeiten der Teilhabe, Gestaltung und Veränderung von Gesellschaft durch technologiebasierte Instrumente steht mehr im Mittelpunkt, sondern der Missbrauch dieser Möglichkeiten von einer – eher kleinen – Minderheit. Diese Minderheit hat jedoch großen Einfluss darauf, wie wir Debatten, Disput, Meinungen und Positionen im Internet wahrnehmen.

Und dabei geraten besonders wichtige Akteure immer mehr unter Druck: Diensteanbieter, Verfechter der Meinungsfreiheit im digitalen Raum und auch der Journalismus. Sie alle sind unterschiedlichen Vorwürfen ausgesetzt und suchen nach Instrumenten, Wegen und Mitteln, sich schlichtweg gegen Falschäußerungen, Lügen oder Diffamierungen zur Wehr zu setzen. Dabei suchen sie auch selbst nach eigenen Verantwortlichkeiten und Veränderungsmöglichkeiten, um Vertrauen zurückzugewinnen.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion „Zahnloser Tiger statt vierte Gewalt? – Online­journalismus in Zeiten von Hate, Fake und Populismus“, die gemeinsam von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und FSM veranstaltet wurde, diskutierten am 30. Mai 2017 Arne Busse (bpb), Martin Drechsler (FSM), Manfred Protze (Sprecher des Plenums des Deutschen Presserats), Ariane Reimers (ARD-Hauptstadtstudio) und Uwe Krüger (Universität Leipzig) die neuen sich ergebenden Aufgaben für Journalismus, Diensteanbieter und Bildung. Zentral waren in der Diskussion die unterschiedlichen Verantwortlichkeiten und Aufgaben des Journalismus und seiner Nutzerschaft. Sollten Leser*innen Grundlagen einer journalistischen Kompetenz besitzen oder wird damit eine Aufgabe abgewälzt? Welche Instrumente und Formate haben sich durch den digitalen Raum etabliert und wie unterscheiden sie sich von klassischen Formaten? Haben sich die Themen und Anforderungen der  journalistischen Verantwortung, Leitfunktion von Medien, Wirtschaftlichkeit und Schnelligkeit gerade durch den digitalen Raum noch einmal verschärft?

Anschließend stellten die Partner Amadeu Antonio Stiftung und FSM das neue Unterrichtsmaterial „Meinung im Netz gestalten vor. Es bereitet die Themen Meinungsbildung im Netz, Journalismus im digitalen Raum und Verbreitung von Falschinformationen und Verschwörungstheorien im Internet für den schulischen Kontext auf. In vier Modulen erhalten Lehrkräfte die Möglichkeit soziale Netzwerke und Internetdienste als wichtige Informationsquelle und Austauschplattform zur Meinungsbildung im Unterricht mit ihren Schülerinnen und Schülern zu behandeln. Dabei geht es um die Inszenierung und Handlungsweisen in sozialen Netzwerken, die Suche und Bewertung von Informationen oder das Vertreten von Positionen, Meinungen und Ansichten im Internet. Ziel ist es, Jugendliche für die eigenen Meinungsbildungsprozesse zu sensibilisieren, ihnen ihre Verantwortung bewusst zu machen, sie Gestaltungsmöglichkeiten erkennen zu lassen und zu ermutigen, ihre Ideen und Wünsche für ein demokratisches Netz zu formulieren und aktiv in die öffentliche Debatte einzubringen.

Das Unterrichtsmaterial „Meinung im Netz gestalten“ ist teil des Angebotes „Medien in die Schule„, das zahlreiche Inhalte und Themen der Medienbildung für den Lernraum Schule aufbereitet. Das Projekt wird von den Partnern FSM, FSF und Google Deutschland umgesetzt und durch die Bundeszentrale für politische Bildung, Amadeu Antonio Stiftung, Auerbachstiftung u.a. unterstützt.

Studie Bildungspartnerschaften zwischen Schule und außerschulischen Akteuren der Medienbildung veröffentlicht

Download der Studie

Schulen und ihre Partner schätzen ihre Zusammenarbeit bei der Medienbildung von Kindern und Jugendlichen als erfolgreich ein, wünschen sich aber mehr Förderung. Dies zeigt die neue von der FSM veröffentlichte Studie „Bildungspartnerschaften zwischen Schule und außerschulischen Akteuren der Medienbildung“. Erstmals wurden hier die Chancen und Probleme der Zusammenarbeit zwischen Schulen und außerschulischen Bildungseinrichtungen, Medienpädagogen, gemeinnützigen Vereinen oder Unternehmen untersucht. Die Studie ist abrufbar unter www.medien-in-die-schule.de/bildungspartnerschaften.

Ein besonderes Augenmerk richtet die Studie auf die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit und analysiert die unterschiedlichen Partner, deren Ziele und Erwartungen. Die außerschulischen Akteure bringen wichtige Kompetenzen als Ergänzung zur Schule mit. Dies sind Fachkenntnisse bezüglich neuer Medienentwicklungen, einen engen Bezug zur Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen, spezifische Produktionstechniken, bereitgestellte Technik oder oft auch finanzielle Mittel aus Förderungen.

Dabei herrschen klare Vorstellungen von einer idealen Zusammenarbeit: So wird beispielsweise eine Verankerung des Themas Medienbildung in der Schule gewünscht, ein Verständnis der Partner für den Lernraum Schule und ein gegenseitiges Ergänzen der fachlichen und medienpädagogischen Kompetenzen. Wichtig ist den Befragten zudem, sich an den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen zu orientieren.

 © Thomas Trutschel | photothek.net

Saskia Esken, MdB – Schirmherrin der Studie, Berichterstatterin der SPD-Fraktion für Digitale Bildung © Thomas Trutschel | photothek.net

„Es gibt zahlreiche Initiativen, Unternehmen und Vereine, die sich in der digitalen Bildung und der Förderung von Medienkompetenz engagiern. Bisher wusste man nur wenig über Art und Ausmaß dieser Kooperationen zwischen Schulen und außerschulischen Akteuren. Umso verdienstvoller ist es, dass die vorliegende Studie erstmals eine Kartierung der Landschaft der vielfältigen Kooperationsformen vornimmt, die es schon heute gibt.“ 

 

Probleme gibt es aus Sicht der Beteiligten dann, wenn ein fehlendes bzw. unterschiedliches Verständnis über Medienbildung bzw. Medienkompetenz vorliegt. Auch strukturelle Bedingungen beeinflussen, ob und wie ein Austausch über die Ziele der Zusammenarbeit stattfindet.

Um Kooperationen zwischen Schulen und ihren außerschulischen Partnern künftig zu erleichtern und dabei typische Schwierigkeiten zu vermeiden, stellt die FSM ein Onlinetool bereit. Der Fragebogen weist auf wichtige Aspekte sowie Inhalte, Austausch- und Anknüpfungspunkte hin.

→ Direkt zum Onlinetool

Die Studie wurde im Auftrag der FSM vom JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis gemeinsam mit JFF-Berlin-Brandenburg mittels einer Onlinebefragung unter den verschiedenen Akteuren sowie einer Befragung von Experten realisiert. Unterstützt wurde das Vorhaben von der Auerbach Stiftung, Google Deutschland und der EU-Initiative klicksafe.

Bei der Präsentation der Studien am 18. Mai 2017 im Magnus-Haus hoben die Podiumsteilnehmer die Bedeutung der Kooperation von außerschulischen Partnern und Schule hervor. Hierfür brauche es jedoch verbindliche und partnerschaftliche Netzwerke, die auf Augenhöhe, einer gemeinsamen Zielsetzung und vor allem auch mit einem gemeinsamen Verständnis von Medienbildung agieren.

 

Zitiervorschlag für die Studie:

Brüggen, Niels; Bröckling, Guido; Wagner, Ulrike (2017): Bildungspartnerschaften zwischen Schule und außerschulischen Akteuren der Medienbildung. Herausgegeben von FSM – Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. Berlin. 2017. Online verfügbar unter: www.medien-in-die-schule.de/bildungspartnerschaften

 

Diskussion und Vorstellung Material „Meinung im Netz gestalten“ am 30.05.2017

„Zahnloser Tiger statt vierte Gewalt? – Onlinejournalismus in Zeiten von Hate, Fake und Populismus“ mit Vorstellung des pädagogischen Materials „Meinung im Netz gestalten“

30. Mai 2017 | 19:30 Uhr | Bundeszentrale für politische Bildung | Friedrichstraße 50, 10117 Berlin

Veranstalter:
Bundeszentrale für politische Bildung, Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V.

 

Livestream zur Veranstaltung:

 

Auf der Münchener Sicherheitskonferenz konstatierte Steven Erlanger (NY Times Europa) „Jeder macht sich heute seine eigene Nachrichten“. Die Rolle, die Medien in einer modernen und demokratischen Gesellschaft zugesprochen wird, scheint mit dieser Aussage obsolet. Der Anspruch als „vierte Gewalt“ ist damit kaum noch zu halten. Gerade in Zeiten von „Fake News“, „Lügenpresse“-Vorwürfen und dem stetigen Anstieg nutzergenerierter Inhalte, mit denen ein Enthierarchisierungsprozess verbunden ist, muss Journalismus neben seiner Glaubwürdigkeit auch um Aufmerksamkeit kämpfen.
Ebenso stellt sich die Frage, inwiefern in den aktuellen Diskussionen um „Hate Speech“, „Fake News“ und einer vermeintlichen Krise der Medienlandschaft ebendiese geradezu heraufbeschworen wird. Denn zahlreiche neue Konzepte für den Onlinejournalismus entstehen derzeit und versuchen, den digitalen Raum zu beleben.

In einer Welt, die „aus den Fugen geraten“ ist, wie Bundespräsident Frank Walter Steinmeier beschrieb, ist die Rolle des Journalismus‘ ebenso neu zu bestimmen wie die Verantwortung von Mediennutzenden, Prosumenten selbst. Auch politische Bildung und Medienpädagogik suchen nach Ansätzen, um die notwendigen Kompetenzen und das Verständnis für digitale demokratische Räume und Gesellschaften zu befördern, Verschwörungstheorien und Fake News zu entlarven und adäquat zu begegnen.

Im Rahmen der Veranstaltung stellen FSM, FSF, Google Deutschland, Bundeszentrale für politische Bildung und Amadeu Antonio Stiftung das Material „Meinung im Netz gestalten“ als Teil der Unterrichtsmaterialreihe Medien in die Schule (www.medien-in-die-schule.de) vor. Es bereitet die Themen Meinungsbildung im Netz, Journalismus im digitalen Raum und Verbreitung von Falschinformationen und Verschwörungstheorien im Internet für den schulischen Kontext auf. Es setzt an der Frage an, wie ein Netz gestaltet werden kann, das dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung und Meinungsfreiheit gerecht wird, gleichzeitig die Meinungen und Ansichten Dritter respektiert, aber antidemokratischen Haltungen kein Raum einräumt: Das Ziel ist, Jugendliche für die eigenen Meinungsbildungsprozesse zu sensibilisieren, ihnen ihre Verantwortung bewusst zu machen, sie Gestaltungsmöglichkeiten erkennen zu lassen und sie zu ermutigen, ihre Ideen und Wünsche für ein demokratisches Netz zu formulieren und aktiv in die öffentliche Debatte einzubringen.

Programm:

19:00 Uhr
Einlass

19:30 Uhr
Begrüßung durch die Veranstalter
Martin Drechsler (FSM), Arne Busse (bpb)

19:40 Uhr
Podiumsdiskussion „Zahnloser Tiger statt vierte Gewalt? –
Onlinejournalismus in Zeiten von Hate, Fake und Populismus“

Es diskutieren:

  • Arne Busse (bpb)
  • Sabine Frank (Google Deutschland)
  • Manfred Protze (dju, Sprecher des Plenums des Deutschen Presserats) (angefragt)
  • Ariane Reimers (ARD-Hauptstadtstudio)
  • Dr. Uwe Krüger (Universität Leipzig)

21:00 Uhr
Kurzvorstellung Material „Meinung im Netz gestalten“
Jan Rathje (Amadeu Antonio Stiftung) und Lidia de Reese (FSM)

21:15 Uhr
Get together bei Getränken und Snacks

Moderation:
Anke Plättner

Anmeldung:

Studienvorstellung und Diskussion 18.5.2017: Bildungspartnerschaften zur Medienbildung

Veranstaltung: Bildungspartnerschaften zur Medienbildung – wie Schule und außerschulische Akteure bei der Förderung von Medienkompetenz zusammen arbeiten (können)
Datum:
18.05.2017, 19:00 – 21:30 Uhr
Ort: Magnus-Haus, Berlin
Veranstalter: Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM), JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, JFF Berlin-Brandenburg

Thematische Vielfalt

Eine neue Studie weist Potentiale für die Medienbildung aber auch Hürden in der Zusammenarbeit von Schule und außerschulischen Akteuren aus. Präsentiert werden die Ergebnisse der Studie sowie ein Online-Tool für die konkrete Arbeit.

Wir würden uns freuen, Sie zur Vorstellung der Studie und anschließenden Diskussion begrüßen zu können.

Medienbildung in der Schule steht spätestens nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz „Bildung in der digitalen Welt“ im Fokus der bildungspolitischen Debatte. Dabei sollen im Lernraum Schule Kompetenzen vermittelt werden, die für eine „aktive, selbstbestimmte Teilhabe an einer digitalen Welt erforderlich sind“ (KMK 2016). So aktiv die Diskussion um innovative Umsetzungsstrategien in der Schule bereits geführt wird, so deutlich zeigen sich jedoch auch Hürden für eine kompetenzorientierte, fächerübergreifende und handlungsorientierte Implementierung von Medienbildung, die neue Ansätze zur Lösung erfordern.

Außerschulische Institutionen, Vereine und Initiativen bieten hier bereits elaboriertes Handlungs- und Erfahrungswissen. Sie verfügen über etablierte Träger und eine breite Verankerung in der Ausbildung von Fachkräften der Sozialen Arbeit. Im Sinne einer gemeinsamen Gestaltung von Bildungsräumen mit dem Ziel der intensiven Vernetzung von Institutionen, eröffnen sich hier Potentiale, von denen der Lernraum Schule profitieren kann.

Liegen zur Umsetzung von Medienbildung in Schulen zahlreiche Studien vor, so wird das Feld der Kooperation von Schule und außerschulischen Akteuren der Medienbildung in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung bislang vergleichsweise wenig bearbeitet.

Die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. hat aus diesem Grund mit der Unterstützung der Auerbachstiftung, der EU-Initiative Klicksafe und Google Deutschland eine Studie in Auftrag gegeben, die die Möglichkeiten der Bildungspartnerschaften zwischen Schule und außerschulischen Akteuren der Medienbildung aus Sicht der Akteure in den Fokus rückt. Die Schirmherrschaft zur Studie hat Saskia Esken, MdB und stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe Digitale Agenda der SPD-Bundestagsfraktion, übernommen. Das JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis , das das Vorhaben zusammen mit dem  JFF Berlin-Brandenburg durchgeführt hat, stellt die zentralen Ergebnisse vor und diskutiert diese mit Vertretern aus Schule, Bildungsverwaltung, außerschulischer Medienbildung und Politik.

Auf Basis der Studienergebnisse wurde zudem ein Online-Tool zur Unterstützung der konkreten Arbeit in der Praxis realisiert, das abschließend vorgestellt wird.

Programm:


19:00 Uhr
Begrüßung durch die Partner
Martin Drechsler (FSM), Niels Brüggen (JFF)

19:10 Uhr

Keynote: Über das Innovationspotential außerschulischer Medienbildung für den Lernraum Schule
Saskia Esken, MdB und Schirmherrin der Studie

19:30 Uhr
Vorstellung und Diskussion der Studienergebnisse
–    Wo Potentiale in Bildungspartnerschaften liegen
–    Das ungleiche Verständnis von Medienbildung als Hürde für die Kooperation
–    Rechtliche, strukturelle und persönliche Herausforderungen der Akteure
Impulsgeber: Dr. Guido Bröckling (JFF BB)

Es diskutieren:

  • Saskia Esken (MdB)
  • Michael Retzlaff (LISUM)
  • Katja Friedrich (medien+bildung.com)
  • Björn Schreiber (FSM)
  • Niels Brüggen (JFF)

Moderation: Jascha Habeck (hr-iNFO)

20:45 Uhr

Kurzpräsentation Online-Tool

21:00 Uhr

Get together bei Wein, Bier und Snacks

Anmeldung:

 

 

 

Kontakt: Björn Schreiber, schreiber@fsm.de

 

 

Lernmodul für Lehrer*innen zum Jugendmedienschutz

Das komplexe System des Jugendmedienschutz ist selbst für erfahrene und medienaffine Lehrer*innen oftmals schwer zu durchschauen und erfordert komplexe Kenntnisse über Gesetze, Risikodimensionen, technische und pädagogsiche Schutzinstrumente u.v.m. Das Unterrichtsmaterial „Einführung in den Jugendmedienschutz“ bietet zahlreiche Anlässe und Hintergründe, um Inhalte des Jugendmedienschutzes in unterschiedlichen Mediengattungen zu thematisieren. Das nötige Vorwissen für Pädagog*innen ist kompakt im Material zusammengefasst.

Um Lehrer*innen einen zusätzlichen und multimedialen Zugang zu den Inhalten und Grundlagen des Jugendmedienschutzes zu bieten, hat das Projekt Medien in die Schule ein interaktives Lernmodul entwickelt. Hier werden mittels Videos, Multiple-Choice- und Quizfragen, Kurztexten, Linksammlungen etc. komprimiert und kompakt die wichtigsten Inhalte vermittelt, die für das Verständnis des Jugendmedienschutzes in den Bereichen Kino, Fernsehen, Onlinemedien und Computerspielen notwendig sind.

interaktive Lerneinheit für Lehrer*innen zum Jugendmedienschutz

Werkzeugkasten „Freie Software“ veröffentlicht

Thematische Vielfalt

Mit dem Kooperationsprojekt Medien in die Schule haben die Partner Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter, Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen und Google Deutschland 2013 eine Reihe von offenen Unterrichtsmaterialien (OER) zu aktuellen medialen Erscheinungen veröffentlicht. Lehrer*innen der Sekundarstufen I und II werden unterstützt, Jugendliche bei der kompetenten Nutzung ihrer Leitmedien zu begleiten und sie zur produktiven Teilhabe zu animieren. Mit bereits mehr als 100.000 Downloads hat das Projekt „Medien in die Schule“ einen aktiven und praktischen Beitrag zur digitalen Bildung geleistet. Die Materialreihe wird regelmäßig um aktuelle Themen und mediendidaktische Inhalte ergänzt, um der stetigen Veränderung und Schnelligkeit des digitalen Raums Rechnung zu tragen. Weitere Unterstützer des Projektes sind Auerbach Stiftung, Amadeu Antonio Stiftung, Technologiestiftung Berlin, Deutschland sicher im Netz und Telefónica Deutschland.

Flexibilität

 

Ergänzung um einen Werkzeugkasten „Freie Software“

 

Im Rahmen einer Veranstaltung am 13. Dezember im Generator Hostel Berlin wurde eine neue Publikation zur bestehenden Reihe hinzugefügt. Der in Kooperation mit der Technologiestiftung Berlin und mit Unterstützung der Auerbach Stiftung entstandene Werkzeugkasten “Freie Software” stellt offen lizenzierte Software aus verschiedenen Anwendungsbereichen vor, diskutiert deren Potenziale für die pädagogische Praxis und führt intensiv in Geschichte, Philosophie und schulische Relevanz ein.

 

Flexibilität

 

Paneldiskussion: Potenziale Freier Software in der Schule

Anlässlich der Veröffentlichung diskutierten Sebastian Seitz (Technologiestiftung Berlin), Stefan Schober (Oberstufenkoordinator und Lehrer an der Friedensburg Oberschule Berlin) und Anika Lampe (freie Kulturwissenschaftlerin) über Nutzungsszenarien, Potenziale und Herausforderungen von freier Software in der Schule. Zentral in der Diskussion war die Forderung, Lehrer*innen durch geeignete Maßnahmen zu befähigen, selbst eine Entscheidung für das beste medienpädagogische oder mediendidaktische Mittel zu treffen. Freie und proprietäre Software stehen sich in diesem Sinne nicht entgegen, sondern stellen unterschiedliche Optionen dar, die aufgrund unterschiedlicher Rahmenbedingungen an Schulen jeweils das Mittel der ersten Wahl darstellen können. Anschließend konnten Besucher an verschiedenen Stationen ausgewählte Beispiele ausprobieren und wurden dabei u.a. von Schüler*innen der Friedensburg Oberschule angeleitet.

 

 

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Medien in die Schule #4 – Vorstellung des neuen Werkzeugkastens am 13.12.2016

Datum: 13.12.2016, 19:00 – 21:30 Uhr
Ort: Generator Hostel Mitte, Oranienburger Straße 65, 10117 Berlin

Veranstalter: Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM), Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V. (FSF), Google Deutschland, Technologiestiftung Berlin
Anmeldung und Kontakt: Björn Schreiber, schreiber@fsm.de

Thematische VielfaltMit der Reihe „Medien in die Schule“ veröffentlichen die Partner Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter, Google Deutschland und Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen seit 2013 regelmäßig offene Unterrichtsmaterialien rund um das Thema Medienbildung.
Am 13.12.2016 wird die Reihe um den „Werkzeugkasten Freie Software“ ergänzt. Er bietet zahlreiche methodische und didaktische Beispiele zur Integration digitaler Medien in den Unterricht. Dabei werden die Besonderheiten, die Freie Software charakterisieren, für den schulischen Einsatz betrachtet und hinsichtlich ihrer Potenziale aber auch Herausforderungen dargestellt. Darunter fallen sowohl die Philosophie hinter Freier Software als auch die sozialen, wirtschaftlichen oder rechtlichen Implikationen, die der Einsatz einer freien Software-Lizenz mit sich bringt.  Der Werkzeugkasten richtet sich vornehmlich an Lehrerinnen und Lehrer, aber auch an alle Interessierten, die sich mit der Digitalisierung von Bildung beschäftigen.

Wir würden uns freuen, Sie zur Präsentation und anschließenden Podiumsdiskussion begrüßen zu können:

FlexibilitätProgramm:


19:00 Uhr
Einlass

19:15 Uhr

gemeinsame Begrüßung durch die Projektpartner

19:25 Uhr
Vorstellung des Werkzeugkastens und der Projektziele von „Medien in die Schule“
Björn Schreiber – Referent für Medienbildung, FSM

19:35 Uhr
Podiumsdiskussion: Braucht Bildung technische Offenheit? – Potentiale und Herausforderungen von Freier Software in der Schule

  • Stefan Schober – Oberstufenkoordinator/Lehrer, Friedensburg Oberschule Berlin
  • Sebastian Seitz – Projektmanager, Technologiestiftung Berlin
  • Anika Lampe – freiberufliche Kulturwissenschaftlerin

20:30 Uhr

Get Together und Ausprobieren von Freier Software an Communityständen

 

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„Medien in die Schule“ für den Klicksafe Preis für Sicherheit im Internet nominiert

Mit dem „Klicksafe Preis für Sicherheit im Internet“, der jährlich in Kooperation mit der Stiftung digitale Chancen vergeben wird, sollen Intitativen, Projekte und Maßnahmen prämiert werden, die „in vorbildlicher Weise einen sicheren Umgang mit dem Internet fördern“. Erstmalig in 2016 steht der Wettbewerb unter dem Fokus „Courage im Netz“.

Bild1_DemokratieDas Projekt „Medien in die Schule“ wurde mit seiner Unterrichtsheit „Hass in der Demokratie begegnen“ als eines von vier herausragenen Projekten für den Preis, der im Rahmen des Grimme Online Awards am 24. Juni in Köln vergeben wird, nominiert.

In der Begründung des Auswahlgremiums heißt es: Das Internetangebot Medien in die Schule bietet mit der Unterrichtseinheit „Hass in der Demokratie begegnen“ hochwertige Materialien für Pädagoginnen und Pädagogen. Mit seiner Hilfe können sie Hintergründe und Zusammenhänge beleuchten u.a. bei Rechtsextremismus und Hate Speech im Netz.

Weitere Informationen finden sie hier.