• 1. Juli 2015

Die Einsatzmöglichkeiten des Smartphones erstrecken sich nicht mehr nur auf die Informationsrecherche oder das schnell geladene Video. Vielmehr ist es eine kleine Allzweckwaffe, die für vielfältige Lern- und Lehrprozesse eingesetzt werden können. In aller Munde dabei sind Apps. Mit unserem Werkzeugkasten „Lernen und Lernen mit Apps“  finden Sie zahlreiche Anregungen für den Einsatz im Unterricht.

Mit Schüler_innen mobile Lernformen zu erproben und sie im Unterricht für vielfältige Zwecke einzusetzen bietet also zahlreiche Potentiale.
Die neuen Möglichkeiten der digitalen Inhalte, Formen und Werkzeuge passen besser als die traditionellen Medien zu den Ansprüchen, die an modernes Lernen gestellt werden:

  • Sie ermöglichen eine starke Individualisierung sowohl der Inhalte wie auch der Lernwege.
  • Sie unterstützen sowohl das individuelle Lernen als auch den Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen Lernenden.
  • Sie unterstützen unterschiedliche Lernstile hinsichtlich z.B. der Darstellung von Inhalten, der Reihenfolge von Lernschritten oder des Tempos beim Lernen.
  • Sie ermöglichen Lernen als Aneignung oder als Konstruktion von Wissen, indem sie dem Lernenden eine aktive Auseinandersetzung mit Informationen ermöglichen.
  • Sie passen gut zum projektorientierten oder problembasierten Arbeiten, weil sie nicht nur unbegrenzten Zugang zu Informationen, sondern auch die Möglichkeiten zum eigenen Erstellen von Ergebnissen bieten.

Mit dem Modul „Lernen mit Smartphone & Co.“  aus unserer Unterrichtsmaterialreihe Medien in die Schule stellen wir nicht nur zwei einfache und für zahlreiche Themengebiete anwendbare Methoden vor. In einem ersten Schritt schlagen wir eine Thematisierung von Möglichkeiten des mobilen Lernen bei den Schüler_innen selbst vor. Diese werden häufig schon pragmatisch genutzt, ohne dass Jugendliche dafür unbedingt den Begriff „Lernen“ nutzen würden.

Im Anschluss daran werden exemplarisch zwei Unterrichtseinheiten vorgeschlagen, die das Smartphone für ein Schulprojekt einsetzen, in dem das erarbeitete Wissen in Form einer „Geheimen Ausstellung“ im Schulgebäude verbreitet wird. Das Smartphone ist dabei sowohl Gegenstand der Auseinandersetzung („Wie kann mich das Smartphone beim Lernen unterstützen?“) als auch das Medium, mit dem die Nachrichten verbreitet werden.

Durch die Umwandlung mittels QR-Codes zwischen digitalen und analogen Formen werden die unterschiedlichen Ebenen miteinander verbunden, zwischen denen sich das Lernen mit Smartphones & Co bewegt:

  • Verbindung von Alltagswelt und Lernraum
  • Verbindung von digitalem und physischen Raum
  • Verbindung von allgegenwärtiger Verfügbarkeit und Nutzung in der konkreten Situationen
  • Verbindung von Form und Inhalt

Selbst wenn diese theoretischen Überlegungen beim Lernen in den Hintergrund treten, so werden sie doch über das eigene Handeln erfahrbar gemacht.

Das Modul ist Teil des Unterrichtsthemas „Jugend und Handy – ständig vernetzt mit Smartphone und Co.“ kann aber auch einzeln durchgeführt werden.

Das Modul „Lernen mit Smartphone & Co.“ als Download:

Jugend_und_Handy_Modul3
Jugend_und_Handy_Modul3
Jugend_und_Handy_Modul3