Ereignisse wie Kriege, Naturkatastrophen oder Unfälle dominieren oft tagelang die Medienberichterstattung. Gleichzeitig finden sie durch Kurzvideos ihren Weg in die Feeds der Social Media Plattformen. Kinder und Jugendliche nehmen diese Themen und Inhalte wahr. Viele Informationen sind jedoch schwer verständlich, drastisches Bild- und Videomaterial kann zudem beängstigend und schwer zu verarbeiten sein. Wie können Kinder altersgerecht an Nachrichten herangeführt werden? Wie können wir Jugendliche unterstützen, mit Social Media Content zu solchen Ereignissen umzugehen?

Kinder und Jugendliche begleiten

Heranwachsende möchten die Welt verstehen lernen. Doch Nachrichten für Erwachsene können für Kinder und Jugendliche zu komplex oder sogar erschreckend sein. Bilder von Gewalt oder Katastrophen können sie überfordern, im schlimmsten Fall negativ in ihrer Entwicklung beeinträchtigen. Online erschweren zudem „Fake News“, politische Meinungsmache sowie aus den Kontext genommene Bilder und Videos es, zwischen Fakten und Fiktion zu unterscheiden.

Wichtig ist eine Auswahl geeigneter, altersgerechter Medieninhalte zu aktuellen Themen sowie die Begleitung junger Menschen. Eltern, Bezugspersonen und Lehrkräfte können so helfen, das Gesehene einzuordnen.

  • Sprechen Sie über das Gesehene: Fragen Sie bei Kindern und Jugendlichen nach, was sie verstanden haben, und erklären Sie offen, was passiert ist.
  • Gemeinsam seriöse Nachrichten schauen oder hören: So können Sie helfen, Inhalte einzuordnen – besonders bei schwierigen Themen.
  • Nehmen Sie Ängste ernst: Kinder können nicht immer unterscheiden, ob etwas weit weg oder bedrohlich für sie ist.
  • Erklären Sie, was Falschmeldungen sind: Zeigen Sie, wie man Quellen prüft und warum nicht alles stimmt, was online steht.
  • Lassen Sie Jugendliche mitreden: Sprechen Sie über Social Media, Nachrichtenkanäle und Influencer*innen – und lernen Sie gemeinsam.

Unterstützung für Unterricht und Bildungsarbeit: