Tolle Nachrichten zum Jahresbeginn: Der Materialkompass Verbraucherbildung des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) hat die „Medien in die Schule“ Übungen „Wie kannst du falsche Informationen im Internet erkennen?“ kürzlich mit „sehr gut“ bewertet! Das Unterrichtsmaterial zur Stärkung der Informations- und Nachrichtenkompetenz von vulnerablen Zielgruppen ist mithilfe von Leichter Sprache und angepassten Aufgabenstellungen in Klassen mit Schüler*innen unterschiedlichster Lernvoraussetzungen sowie sonderpädagogischer Förderschwerpunkte einsetzbar.

Besonders hervorgehoben in der Gesamtbewertung werden die Übungen in Leichter Sprache sowie die Verwendung sprechenden QR-Codes. So würde ein sehr niedrigschwelliger Zugang zu diesem komplexen Thema ermöglicht. Der Materialkompass Verbraucherbildung möchte Lehrer*innen in der Fülle an verfügbaren Materialien für den Unterricht eine Orientierung bieten. Mehr Informationen zum Bewertungsprozess, den Kriterien und zum Expertengremium finden Sie auf der Website des Materialkompass.

Die Materialien sind sehr gut an den Kompetenzen der Zielgruppe orientiert und ermöglichen aufgrund der Leichten Sprache einen niedrigschwelligen Zugang zum Thema Desinformation. Die Materialien sind sehr gut geeignet, um insbesondere die Reflexions-, Handlungs- und Urteilskompetenzen zu fördern. (…) Die Gestaltung der Materialien ist sehr gut geeignet, um sie ohne größeren technischen Aufwand nutzen zu können. Hervorzuheben ist, dass es unter einer CC-Lizenz steht und mit sprechenden QR-Codes arbeitet, die den barrierearmen Zugang unterstützen.
Aus der Expertenbewertung Materialkompass Verbraucherbildung
Hier finden Sie die ausführliche Expertenbewertung im Materialkompass Verbraucherbildung.
Nachrichten, Politik, aktuelles Weltgeschehen – die Informationssuche und Meinungsbildung von Kindern und Jugendlichen findet immer mehr im Netz, auf Social Media und über Messenger statt. Wir veröffentlichen ein neues Unterrichtsmaterial zur Stärkung der Informations- und Nachrichtenkompetenz von vulnerablen Zielgruppen: „Wie kannst du falsche Informationen im Internet erkennen?“ ist mithilfe von Leichter Sprache und angepassten Aufgabenstellungen in Klassen mit Schüler*innen unterschiedlichster Lernvoraussetzungen sowie sonderpädagogischer Förderschwerpunkte einsetzbar.
Angebote der Medienbildung möchten Lehr- und pädagogische Fachkräfte dabei unterstützen, junge Menschen zu befähigen, Informationen richtig einzuordnen, seriöse Nachrichten zu erkennen und Desinformation online begegnen zu können. Häufig sind diese in schwerer Sprache geschrieben und damit nicht für alle Menschen gut zugänglich.
Wir engagieren uns seit langem für die Aufklärung über Online-Risiken wie Desinformation online. Das neue Unterrichtsmaterial mit Übungen in Leichter Sprache soll niederschwellig für das Thema sensibilisieren sowie Lehr- und pädagogische Fachkräfte bei der Förderung von Informations- und Nachrichtenkompetenz unterstützen.
Dr. Lea Schulz, Diklusions-Expertin und Sonderschullehrerin, hat die Konzeption und Umsetzung des Unterrichtsmaterials fachlich begleitet: „Alle Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, Informationen zu verstehen – auch dann, wenn sie unterschiedliche Lernvoraussetzungen mitbringen. Genau dafür ist das neue Material von „Medien in die Schule“ gemacht: Es hilft, Desinformation zu erkennen und Medien kritisch zu hinterfragen – alltagsnah und inklusiv.“
Zum Unterrichtsmaterial und kostenlosen Download in verschiedenen Dateiformaten | Direkt zur PDF-Datei

Das Unterrichtsmaterial wird gefördert durch die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb).

Die Unterrichtsmaterialreihe „Medien in die Schule“ bereitet zahlreiche Inhalte und Themen der Medienbildung für den Lernraum Schule auf. Bereits seit 2013 stellt das Gemeinschaftsprojekt der FSM und Google Deutschland in Kooperation mit der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen e.V. eine große Bandbreite an kostenfreien, offenen Unterrichtsmaterialien (OER) zu aktuellen medialen Erscheinungen zur Verfügung. Lehrer*innen finden dort für die Sekundarstufen I und II aufbereitete Informationen, Materialien und praxisnahe Methoden rund um Themen wie z.B. die sichere Internetnutzung, Smartphones, Machine Learning, Hate Speech oder „Fake News“. Medien in die Schule leistet mit seinen Angeboten einen aktiven und praktischen Beitrag zur Bildung in einer digitalen Welt. Die Inhalte erhielten bereits mehrere positive Bewertungen durch den Materialkompass Verbraucherbildung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes.
Die kostenfreie Online-Fortbildung für Lehrende und Pädagog*innen stellt die Medienbildung zu Desinformation und „Fake News“ für vulnerable Zielgruppen in den Mittelpunkt. Sie findet am 22.05.2025 von 14:00 bis 16:00 Uhr statt. Die Fortbildung wird gefördert durch die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb).
Online-Artikel statt Zeitungen, Instagram-Reels und TikTok-Videos statt Fernsehnachrichten: Neben traditionellen Medien greifen Kinder und Jugendliche bei der Informationssuche und Meinungsbildung immer häufiger auf das Internet, soziale Medien und Messengerdienste zurück. Aber nicht alles, was man online sieht, ist echt. Deswegen müssen sie schon früh darin geschult werden, Desinformation zu erkennen und die Qualität ihrer Quellen einschätzen zu können. Viele Bildungsangebote und Unterrichtsmaterialien sind jedoch nicht für alle Menschen zugänglich gestaltet.
Am 22.5. von 14 bis 16 Uhr diskutieren wir Lösungsansätze, stellen empfehlenswerte Ressourcen vor und ermöglichen Vernetzung! Mit dabei ist unter anderem Sonderpädagogin und Expertin für Diklusion Dr. Lea Schulz.
Die Veranstaltung wird von der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM e.V.) im Rahmen der Medienbildungsprojekte Medien in die Schule und weitklick umgesetzt.
Zur kostenfreien Anmeldung auf weitklick.de
Hinweis: Das Webinar ist kostenlos und offen für alle Interessierten! Eine Teilnahme ist nur nach Anmeldung möglich.
Die Fortbildung wird gefördert durch die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb).