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Note „Sehr gut“ für unser Unterrichtsmaterial in Leichter Sprache

Tolle Nachrichten zum Jahresbeginn: Der Materialkompass Verbraucherbildung des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) hat die „Medien in die Schule“ Übungen „Wie kannst du falsche Informationen im Internet erkennen?“ kürzlich mit „sehr gut“ bewertet! Das Unterrichtsmaterial zur Stärkung der Informations- und Nachrichtenkompetenz von vulnerablen Zielgruppen ist mithilfe von Leichter Sprache und angepassten Aufgabenstellungen in Klassen mit Schüler*innen unterschiedlichster Lernvoraussetzungen sowie sonderpädagogischer Förderschwerpunkte einsetzbar.

Besonders hervorgehoben in der Gesamtbewertung werden die Übungen in Leichter Sprache sowie die Verwendung sprechenden QR-Codes. So würde ein sehr niedrigschwelliger Zugang zu diesem komplexen Thema ermöglicht. Der Materialkompass Verbraucherbildung möchte Lehrer*innen in der Fülle an verfügbaren Materialien für den Unterricht eine Orientierung bieten. Mehr Informationen zum Bewertungsprozess, den Kriterien und zum Expertengremium finden Sie auf der Website des Materialkompass.

Über das Unterrichtsmaterial

  • Dauer: Die insgesamt vier Übungen sind auf die Dauer einer Doppelstunde (90 Min.) angelegt. Jedoch können sie auch nach Bedarf ausgewählt und flexibel durchgeführt werden.
  • Durch Übungen in Leichter Sprache und mit angepassten Aufgabenstellungen ist das Unterrichtsmaterial niederschwellig gestaltet. Alle Arbeitsblätter wurden durch das Büro für Leichte Sprache der Diakonischen Stiftung Wittekindshof in Leichte Sprache übersetzt und überprüft.
  • Eine ergänzende TaskCards-Pinnwand zeigt alle Übungen sowie eine umfassende Linksammlung zu weiteren unterstützenden Angeboten.
  • Dr. Lea Schulz, Diklusions-Expertin und Sonderschullehrerin, hat die Konzeption und Umsetzung des Unterrichtsmaterials fachlich begleitet.
  • Das Material steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-SA 4.0.
  • Das Unterrichtsmaterial wurde gefördert durch die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb).

Die Materialien sind sehr gut an den Kompetenzen der Zielgruppe orientiert und ermöglichen aufgrund der Leichten Sprache einen niedrigschwelligen Zugang zum Thema Desinformation. Die Materialien sind sehr gut geeignet, um insbesondere die Reflexions-, Handlungs- und Urteilskompetenzen zu fördern. (…) Die Gestaltung der Materialien ist sehr gut geeignet, um sie ohne größeren technischen Aufwand nutzen zu können. Hervorzuheben ist, dass es unter einer CC-Lizenz steht und mit sprechenden QR-Codes arbeitet, die den barrierearmen Zugang unterstützen.

Aus der Expertenbewertung Materialkompass Verbraucherbildung

Hier finden Sie die ausführliche Expertenbewertung im Materialkompass Verbraucherbildung.

Neues Unterrichtsmaterial in Leichter Sprache zu Desinformation online veröffentlicht

Nachrichten, Politik, aktuelles Weltgeschehen – die Informationssuche und Meinungsbildung von Kindern und Jugendlichen findet immer mehr im Netz, auf Social Media und über Messenger statt. Wir veröffentlichen ein neues Unterrichtsmaterial zur Stärkung der Informations- und Nachrichtenkompetenz von vulnerablen Zielgruppen: „Wie kannst du falsche Informationen im Internet erkennen?“ ist mithilfe von Leichter Sprache und angepassten Aufgabenstellungen in Klassen mit Schüler*innen unterschiedlichster Lernvoraussetzungen sowie sonderpädagogischer Förderschwerpunkte einsetzbar. 

Medienbildung für vulnerable Zielgruppen 

Angebote der Medienbildung möchten Lehr- und pädagogische Fachkräfte dabei unterstützen, junge Menschen zu befähigen, Informationen richtig einzuordnen, seriöse Nachrichten zu erkennen und Desinformation online begegnen zu können. Häufig sind diese in schwerer Sprache geschrieben und damit nicht für alle Menschen gut zugänglich.  

Wir engagieren uns seit langem für die Aufklärung über Online-Risiken wie Desinformation online. Das neue Unterrichtsmaterial mit Übungen in Leichter Sprache soll niederschwellig für das Thema sensibilisieren sowie Lehr- und pädagogische Fachkräfte bei der Förderung von Informations- und Nachrichtenkompetenz unterstützen. 

Dr. Lea Schulz, Diklusions-Expertin und Sonderschullehrerin, hat die Konzeption und Umsetzung des Unterrichtsmaterials fachlich begleitet: „Alle Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, Informationen zu verstehen – auch dann, wenn sie unterschiedliche Lernvoraussetzungen mitbringen. Genau dafür ist das neue Material von „Medien in die Schule“ gemacht: Es hilft, Desinformation zu erkennen und Medien kritisch zu hinterfragen – alltagsnah und inklusiv.“

Zum Unterrichtsmaterial und kostenlosen Download in verschiedenen Dateiformaten | Direkt zur PDF-Datei

Logo der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb)

Das Unterrichtsmaterial wird gefördert durch die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb).

Das Material im Überblick

  • Dauer: Die insgesamt vier Übungen sind auf die Dauer einer Doppelstunde (90 Min.) angelegt. Jedoch können sie auch nach Bedarf ausgewählt und flexibel durchgeführt werden.
  • Zielgruppe: Das Material kann in Klassen mit Schüler*innen mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen sowie sonderpädagogischen Förderschwerpunkten eingesetzt werden. Es wurde zum Einsatz bspw. an Förderschulen, inklusiven Schwerpunktschulen oder im Förderschwerpunkt Lernen im sonderpädagogischen Förderbedarf erstellt. Wir möchten darauf hinweisen, dass das Unterrichtsmaterial selbstverständlich auch in anderen Schulformen genutzt werden kann. Die Übungen in Leichter Sprache machen es für eine breitere Zielgruppe nutzbar.
  • Durch Übungen in Leichter Sprache und mit angepassten Aufgabenstellungen ist das Unterrichtsmaterial niederschwellig gestaltet. Alle Arbeitsblätter wurden durch das Büro für Leichte Sprache der Diakonischen Stiftung Wittekindshof in Leichte Sprache übersetzt und überprüft.
  • Eine ergänzende TaskCards-Pinnwand zeigt alle Übungen sowie eine umfassende Linksammlung zu weiteren unterstützenden Angeboten.
  • Sogenannte „sprechende QR-Codes“ ermöglichen es den Schüler*innen zudem, sich einen im Vorhinein eingesprochenen Text über das Smartphone oder ein Tablet anzuhören. Die QR-Codes zum Anhören der Audiodateien wurden mit dem Tool QRStorage des Projekts „kits“ vom Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung erstellt. Die QR-Codes werden vier Jahre abrufbar sein — wir bedanken uns sehr für diese Möglichkeit!
    kits (Kompetent in Technik und Sprache) ist ein Angebot des Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung und umfasst ein Tool-Portfolio zur Förderung von sprachlichen (insbesondere Deutsch als Zweit- und Bildungssprache) und digitalen Kompetenzen. Alle Tools sind kostenfrei, intuitiv und DSGVO-konform.
  • Das Material steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-SA 4.0.

Über „Medien in die Schule“

Die Unterrichtsmaterialreihe „Medien in die Schule“ bereitet zahlreiche Inhalte und Themen der Medienbildung für den Lernraum Schule auf. Bereits seit 2013 stellt das Gemeinschaftsprojekt der FSM und Google Deutschland in Kooperation mit der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen e.V. eine große Bandbreite an kostenfreien, offenen Unterrichtsmaterialien (OER) zu aktuellen medialen Erscheinungen zur Verfügung. Lehrer*innen finden dort für die Sekundarstufen I und II aufbereitete Informationen, Materialien und praxisnahe Methoden rund um Themen wie z.B. die sichere Internetnutzung, Smartphones, Machine Learning, Hate Speech oder „Fake News“. Medien in die Schule leistet mit seinen Angeboten einen aktiven und praktischen Beitrag zur Bildung in einer digitalen Welt. Die Inhalte erhielten bereits mehrere positive Bewertungen durch den Materialkompass Verbraucherbildung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes.

Online-Fortbildung: Stark gegen Desinformation – Wie gelingt Medienbildung für vulnerable Zielgruppen? | 22.05.2025

Die kostenfreie Online-Fortbildung für Lehrende und Pädagog*innen stellt die Medienbildung zu Desinformation und „Fake News“ für vulnerable Zielgruppen in den Mittelpunkt. Sie findet am 22.05.2025 von 14:00 bis 16:00 Uhr statt. Die Fortbildung wird gefördert durch die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb).

Über die Online-Fortbildung

Online-Artikel statt Zeitungen, Instagram-Reels und TikTok-Videos statt Fernsehnachrichten: Neben traditionellen Medien greifen Kinder und Jugendliche bei der Informationssuche und Meinungsbildung immer häufiger auf das Internet, soziale Medien und Messengerdienste zurück. Aber nicht alles, was man online sieht, ist echt. Deswegen müssen sie schon früh darin geschult werden, Desinformation zu erkennen und die Qualität ihrer Quellen einschätzen zu können. Viele  Bildungsangebote und Unterrichtsmaterialien sind jedoch nicht für alle Menschen zugänglich gestaltet.

  • Wie können digitale Medien dazu beitragen, die Partizipation junger Menschen zu fördern und inklusionssensible Lernsettings zu gestalten?
  • Welche medienpädagogischen Angebote gibt es zur Förderung der Informations- und Nachrichtenkompetenz im Unterricht oder der Elternarbeit?
  • Und wie können diese angepasst werden, um unterschiedlichen sprachlichen, kognitiven oder sozialen Voraussetzungen gerecht zu werden?

Am 22.5. von 14 bis 16 Uhr diskutieren wir Lösungsansätze, stellen empfehlenswerte Ressourcen vor und ermöglichen Vernetzung! Mit dabei ist unter anderem Sonderpädagogin und Expertin für Diklusion Dr. Lea Schulz.

Die Veranstaltung wird von der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM e.V.) im Rahmen der Medienbildungsprojekte Medien in die Schule und weitklick umgesetzt.

Zur kostenfreien Anmeldung auf weitklick.de

Hinweis: Das Webinar ist kostenlos und offen für alle Interessierten! Eine Teilnahme ist nur nach Anmeldung möglich.

Förderung

Die Fortbildung wird gefördert durch die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb).