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Lomography Konstruktur

Zuletzt bearbeitet: 11. Dezember 2018
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Die Funktionsweise einer analogen Spiegelreflexkamera ist hochkomplex und nur schwer nachvollziehbar. Mit dem DIY-Kit Lomography Konstruktor lassen sich jedoch die wichtigsten Funktionsweisen und physikalischen Hintergründe um Optik und Co. nachvollziehen. In knapp zwei Stunden können Schüler*innen eine komplette Kamera selbst bauen und essentielle Grundlagen der Fotografie erlernen. So beinhaltet die selbst erstellte Kamera z.B. Funktionen wie Mehrfach- und Langzeitbelichtung oder verschiedene Linsen mit unterschiedlichen Schärfen, um etwa Portrait- oder Landschaftsfotografien möglichst optimal zu erstellen. Besonders in der Welt der Smartphones und digitalen Kameras kann eine Rückbesinnung auf analoge Geräte den Blick für wesentliche Grundlagen der Fotografie schärfen und aufzeigen. Mit der Reduktion auf die wenigen Bilder eines Kamerafilms, möglicherweise sogar in Schwarz-Weiß, müssen die Nutzer*innen einerseits den eigenen ästhetischen Blick bei der Motivwahl schärfen, andererseits auch viel genauer Aspekte wie Beleuchtung, Lichteinfall und Bildaufbau berücksichtigen. Für den schulischen Kontext ergeben sich vielfältige Anwendungsszenarien: Im Physikunterricht können auf spielerische Weise Grundlagen der Optik, wie  z.B. Ausbreitung, Reflexion und Brechung von Licht, von einer theoretischen auf eine praktische Ebene heruntergebrochen und veranschaulicht werden. In der künstlerischen Bildung können ästhetische Grundlagen der Fotografie, wie Bildaufbau und Komposition oder auch Lichtquellen und deren Wirkung, untersucht werden.