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Flora und Gemma

Zuletzt bearbeitet: 11. Dezember 2018
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Flora und Gemma sind zwei runde Mikrocontroller-Boards, die sich in der Anzahl der Anschlüsse sowie der Leistung der auf ihnen befindlichen Mikrocontroller unterscheiden. Das größere Flora Board mit ca. 4,5 cm Durchmesser verfügt über 14 Anschlusslöcher und eignet sich mit dem größeren Programmspeicher auch für komplexe Projekte, in denen Sensoren zum Einsatz kommen, das kleine Gemma Board mit nur 2,8 cm Durchmesser hat lediglich 6 Anschlusslöcher und verfügt über einen kleineren Programmspeicher. Dennoch lassen sich viele Projekte – v.a. mit einfachen Schaltern und LEDs – bereits damit umsetzen. Beide Boards sind Arduino-kompatibel, das bedeutet, sie können mit der Arduino-Entwicklungsumgebung programmiert werden. Ist diese bereits installiert, muss nur eine kleine Ergänzung in den Einstellungen vorgenommen werden, damit man mit ihr Flora und Gemma Boards adressieren kann. Alternativ bietet sich der Download der modifizierten Arduino-Software vom Flora/Gemma-Hersteller Adafruit an, in der die beiden Boards bereits vorkonfiguriert sind. Die Verbindung zwischen den Boards und dem PC wird über USB hergestellt.

Für Flora stehen eine ganze Reihe ergänzender Bauteile zur Verfügung, die sich aufgrund der ähnlichen Bauweise ebenso in Projekte einnähen lassen. Dazu zählen Kompass, Bewegungs- und Beschleunigungssensor, Magnetometer, GPS-Modul zur Standortbestimmung über Satellit, Farb-, Licht- und UV-Sensor oder auch ein Bluetooth-Modul, mit dem eine Verbindung zum Smartphone hergestellt werden kann. Zur Ausgabe steht eine unter dem Namen „Neopixel“ geführte Baureihe unterschiedlicher mehrfarbiger LEDs zur Verfügung. Neben einzelnen LEDs gibt es  z.B. auch Neopixel-Ringe, -Streifen oder -Matrizen, auf denen sich jede einzelne LED individuell adressieren und programmieren lässt. Je nach Stromquelle und Programm können zwischen 40 und 100 Neopixel über ein Board gesteuert werden.

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