Das medienpädagogische Portal MEDIENRADAR richtet sich an Fachkräfte in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit und bereitet aktuelle Medienthemen auf, die die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen unmittelbar berühren. Das thematisch passende Lehrmaterial ergänzt die Inhalte und kann flexibel in der pädagogischen Bildungsarbeit eingesetzt werden. Die Dossiers behandeln unterschiedliche Schwerpunktthemen und setzen sich aus den Bereichen Hintergrundwissen, Lehrmaterial und Mediensammlung zusammen.

Medienradar: Screenshot Dossier Hate Speech / Bild: zeevveez, Flickr
Beleidigungen, Hass und Hetze haben sich in den letzten Jahren zu bekannten Begleiterscheinungen der digitalen Kommunikation entwickelt. Vor allem in sozialen Netzwerken verbreiten sich hasserfüllte Äußerungen rasant. Etabliert hat sich hierbei der Begriff Hate Speech (Hassrede). Hate Speech steht für einen sprachlichen Ausdruck, der bewusst diskriminiert und herabwürdigt. Die Beleidigungen beziehen sich beispielsweise auf Hautfarbe, Religion oder Geschlecht einer einzelnen Person bzw. einer Personengruppe.
Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene kommen durch ihre regelmäßigen Onlineaktivitäten verstärkt mit Hass und Hetze in Kontakt. Dabei können sie verunsichert und eingeschüchtert werden. Das kann negative Auswirkungen auf ihr Selbstbild, ihre Meinungsbildung, aber auch auf ihre zwischenmenschliche Kommunikation zur Folge haben. Umso wichtiger ist es, einen reflektierten und verantwortungsbewussten Umgang mit Hate Speech zur (schulischen) Bildungsaufgabe zu machen.
Innerhalb des Dossier Hate Speech finden Sie Hintergrundwissen zum Thema, eine vielfältige Mediensammlung sowie Lehrmaterial für den Einsatz im Unterricht. Hier stellen wir Ihnen schon einige ausgewählte Ressourcen kurz vor:
MEDIENRADAR ist ein Projekt der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF). Der Aufbau des Angebotes wurde durch die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb gefördert. Partner*innen des Projekts sind die Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz, die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) und das JFF – Institut für Medienpädagogik in Theorie und Praxis. Ziel ist es, das Netzwerk auszubauen und weitere Partner*innen für das Portal zu gewinnen. Organisationen, die über fundiertes Material verfügen und ihre (Lebenswelt-)Themen mit Medienbeispielen versehen und für Bildungsprozesse nutzbar machen möchten, sind eingeladen, sich an die FSF zu wenden. (E-Mail an die Redaktion)
