Reflexion eigener negativer Medienerfahrungen und Erkennen der Ziele des Jugendmedienschutzes
Heranführung an das Kernthema
Mittels einer anonymisierten Umfrage werden Negativerfahrungen in der Klasse gesammelt (Materialblatt_Jugendmedienschutz_02 (PDF | DOCX| ODT) bietet eine Vorlage) und einzelne Ergebnisse / Beschreibungen als Diskussionsanlass genutzt. Anschließend wird durch die Lehrer*innen kurz in die Ziele des Jugendmedienschutzes eingeführt. Dies sollte möglichst anhand der konkret in der Umfrage beschriebenen Ereignisse geschehen.
Alternativ (z. B. bei einem geringem Zeitvolumen): Unterrichtsgespräch mit anschließender Vorstellung der Ziele.
Aspekte:
Materialblatt_Jugendmedeinschutz_03 (PDF | DOCX| ODT) listet die wichtigsten Ziele und den Ausgangspunkt des Jugendmedienschutzes auf)
Ggf. kann im Anschluss eine Diskussion zu pro und contra Beschränkungen der Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen stattfinden.
Aufgrund der großen Praxisrelevanz ist zu erwarten, dass die Schüler*innen auch Kontaktrisiken ansprechen, etwa Mobbing mithilfe digitaler Medien. Diese zwischenmenschliche Komponente wird durch allgemeine Regelungen des StGB abgedeckt (Beleidigung, Stalking). Die Diskussion kann in diesem Zusammenhang auch hinsichtlich der Grenzen eines staatlichen Jugendschutzes geführt werden.
Die Unterrichtseinheit „Jugend und Handy – Ständig vernetzt mit Smartphone & Co.“ bietet ein Modul an, das Cybermobbing thematisiert.