Zeitbedarf: ca. 60 Min.

Aufgabe

Spezifische mediale Aspekte von Realität und Fiktion sammeln und ordnen.

Lernziel

Einübung der Begriffe und Einordnung in den persönlichen Medienalltag.

Ablauf

Nach der abstrakten Begriffsklärung soll das Erarbeitete durch Recherche mit weiteren Inhalten und mit Beispielen unterfüttert werden. Ziel der Recherche ist es, sowohl ein historisch weiter zurückliegendes als auch ein breites aktuelles Spektrum der Möglichkeiten der Relevanz von „Realität und Fiktion“, „Wirklichkeit und Inszenierung“ und „Sein und Schein“ aufzumachen.

Exemplarische Fragestellungen/Unterrichtsanregungen:

  • Wo überall stellt sich die Frage nach „Realität und Fiktion“, nach „Wirklichkeit und Inszenierung“, nach „Sein und Schein“?
  • Wo wird Realität verändert und wo unverändert abgebildet?
  • Inwiefern war das früher einmal anders als heute?

Je nach Leistungsvermögen der Klasse wird die Recherche auf Medienformen konkretisiert:

  • Fernsehen
  • Internet
  • Kunst (optional)
  • Fotografie (optional)
  • Kino (optional)

Hierbei können folgende Mittel angewandt werden:

  • Stationenlernen:
    Die o.g. Bereiche werden als einzelne Stationen vorbereitet, die jede_r Schüler_in durchläuft. Dazu werden diese in Gruppen eingeteilt. An jeder Station werden je ein Beispiel und verschiedene Recherchemittel zur Verfügung gestellt (je nach Vorhandensein in der Schule z.B. Fachliteratur, Zeitschriften, Zeitungsartikel, Zugang zum Internet). Ziel der Recherche ist es, weitere Beispiele zu finden und einzuordnen. Anschließend werden die Ergebnisse in der Klasse vorgestellt und verglichen.
    Das Arbeitsblatt_REALITÄT_UND_FIKTION_02 (PDF | DOCX| ODT) unterstützt die Schüler_innen bei der Dokumentation.
  • Kleingruppenarbeit:
    Die Klasse wird in bis zu fünf Gruppen eingeteilt, die jeweils einen Themenbereich bearbeiten. Hierfür stellt die Lehrkraft Recherchemittel zur Verfügung. Die Ergebnisse werden in geeigneter Form präsentiert.

Bei der Ergebnispräsentation und Diskussion in der Klasse kann die Ansprache der folgenden Aspekte sinnvoll sein:

  • Bekanntheitsgrad des Beispiels
  • mögliche Parallelen zu anderen Beispielen aus anderen Themenbereichen
  • mögliches Ziel der Fiktion
  • mögliche Aspekte des Erkennens einer Inszenierung
  • Wie verhält sich das Gefundene zur „richtigen“ Wirklichkeit?

Zum Abschluss können in einer Wertediskussion die folgenden Fragen erörtert werden:

  • Können die gefundenen Beispiele Einfluss auf das Zusammenleben in der Gesellschaft haben? Welchen?
  • Verändert sich eine Gesellschaft durch eine wachsende Anzahl von Möglichkeiten Realität und Fiktion zu vermischen? Und wie kann man damit umgehen?

Hinweise

Das Materialblatt_REALITÄT_UND_FIKTION_03 (PDF | DOCX| ODT) unterstützt die Lehrkräfte bei der Vorbereitung der Stationen und/oder der Kleingruppenarbeit. Die Suchwege, wesentliche Stichworte und ggf. auch entstehende Fragen werden notiert. Die Fundstellen sollen für eine spätere Ergebnispräsentation im Plenum bereitgehalten werden. Die Schüler_innen werden dazu angehalten, eine Tabelle auszufüllen (Arbeitsblatt_REALITÄT_UND_FIKTION_02 (PDF | DOCX| ODT) ) oder eine eigene Präsentation (z.B. ein Plakat oder eine Mindmap) zu erstellen.

Die einzelnen Ergebnisse können (wenn in UE1-a erstellt) in der Mindmap bzw. dem entstandenen Tafelbild ergänzt werden. So entsteht eine Übersicht, die auch für die Durchführung der folgenden Module von Vorteil sein kann.

Materialien

  • Arbeitsblatt_REALITÄT_UND_FIKTION_02 (PDF | DOCX| ODT)
  • Materialblatt_REALITÄT_UND_FIKTION_03 (PDF | DOCX| ODT)
  • Recherchemedien und (optional) Präsentationsmedien