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Webinar mit Ingrid Brodnig: Die Arbeit hinter den Schlagzeilen

weitklick – Das Netzwerk für digitale Medien- und Meinungsbildung veranstaltet ein kostenloses Webinar am 08.07.2021 zum Thema „Die Arbeit hinter den Schlagzeilen – Was journalistische Kompetenz ausmacht und wie wir sie im Unterricht fördern können“ mit Ingrid Brodnig. Es findet am 08.07.2021 von 15 bis 16:30 Uhr auf weitklick.de statt.

Über das Webinar

In diesem Webinar erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in die Berufspraxis und den Redaktionsalltag von Journalist*innen. Sie erfahren, wie Medienprofis ihre eigene Rolle als Vermittler*innen von Informationen und Meinungen wahrnehmen – und wie sie mit Falschinformationen und Verschwörungsmythen umgehen. In einem interaktiven Teil erarbeiten die Teilnehmenden gemeinsam Ideen, wie sie die journalistischen Kompetenzen von Schüler*innen fördern können und diskutieren methodisch-didaktische Beispiele für den Unterricht.

Hinweis: Dieses Webinar wird weder gestreamt noch aufgezeichnet. Eine Teilnahme ist nur nach Anmeldung möglich.

Moderation: Judith Kunz (FSM e. V.)

Über Ingrid Brodnig

Ingrid Brodnig ist Journalistin und Buchautorin – zuletzt erschien von ihr „Einspruch! Verschwörungsmythen und Fake News kontern – in der Familie, im Freundeskreis und online“ (Brandstätter Verlag), welches in zahlreichen namhaften Medien aufgegriffen wurde (z.B. „Spiegel“, „Stern“, „Standard“, „NDR Info“). Sie hält regelmäßig Vorträge und Workshops, wie man gegen Desinformation und Hassrede im Internet ankommen kann. Ihre Arbeit wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, für ihr Werk „Hass im Netz“ erhielt sie beispielsweise den Bruno-Kreisky-Sonderpreis für das politische Buch. Für das österreichische Nachrichtenmagazin „Profil“ verfasst sie die wöchentliche IT-Kolumne #Brodnig. Mehr Informationen finden Sie unter brodnig.org.

Alle Informationen und kostenfreie Anmeldung auf weitklick.de.

Online-Paneldiskussion zum Digitaltag 2021

Aktuelle Herausforderungen für den Journalismus im Superwahljahr 2021: Zu diesem Thema veranstaltet weitklick – Das Netzwerk für digitale Medien- und Meinungsbildung eine kostenlose Online-Paneldiskussion am 18.06.2021 im Rahmen des Digitaltags 2021, sie findet von 14 bis 15:30 Uhr auf weitklick.de statt.

Speaker*innen

  • Lisa Dittmer, Referentin für Internetfreiheit, Reporter ohne Grenzen
  • Dr. Lena Frischlich, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
  • Björn-Simon Frommann, Hector-Peterson-Schule
  • Eva Schiller, Leiterin ZDF-Studio Baden-Württemberg

Moderation: Jochen Spangenberg

Alle Informationen und kostenfreie Anmeldung auf weitklick.de.

Über die Veranstaltung

Um politische Meinungen zu bilden und informierte Wahlentscheidungen treffen zu können, sind wir auf vertrauenswürdige Informationen und Nachrichten angewiesen. Allerdings steht der Nachrichtenjournalismus aktuell vor mindestens zwei großen Herausforderungen. Zum einen informiert sich ein immer größer werdender Teil des Publikums in sozialen Medien über tagesaktuelle Themen, wo nicht-professionelle Inhalte unredigiert neben professionellen Angeboten stehen. Dies führt dazu, dass immer mehr Menschen auch mit Falschnachrichten und Desinformation in Kontakt kommen. Missverständliche Darstellungen und irreführende Nachrichten aufzulösen und bei Desinformation gegenzusteuern, wird deshalb eine zunehmend wichtige Aufgabe von Journalist*innen.
Zum anderen wird die tagtägliche Arbeit von Journalist*innen erschwert, denn antidemokratische Strömungen machen auch in Deutschland die Berichterstattung immer schwieriger und mitunter gefährlich. Und das gilt zunehmend auch für den digitalen Raum. “Reporter ohne Grenzen” schätzt die Pressefreiheit wegen der zunehmenden Gewalt auf Demonstrationen nicht mehr „gut“, sondern nur noch „zufriedenstellend“ ein. 

Beide Aspekte sind insbesondere mit Blick auf das Superwahljahr 2021 von besonderer Bedeutung. Zum Digitaltag fragen wir uns: Wie kann Journalismus dazu beitragen, Desinformation zu begegnen? Wie steht es um die Pressefreiheit in Deutschland? Welchen Herausforderungen begegnen Journalist*innen im digitalen und im analogen Raum? Und was bedeutet das konkret für Schulen und Bildungseinrichtungen, die junge Menschen auf das politische Geschehen im Superwahljahr vorbereiten und begleiten?

Zur aktiven Teilnahme melden Sie sich bitte hier an. Den Livestream können Sie ohne Anmeldung sehen.

Neues Unterrichtsmodul zum Thema „Desinformation online“

In Zusammenarbeit mit weitklick – das Netzwerk für digitale Medien- und Meinungsbildung veröffentlicht „Medien in die Schule“ ein neues Modul zum Thema Desinformation online. Das Modul erweitert das bereits 2017 herausgegebene Unterrichtsmaterial Meinung im Netz gestalten zu Meinungsbildungsprozessen im Internet um die Vermittlung von Merkmalen, Motiven und Verbreitungswegen von Desinformation online sowie Möglichkeiten der Identifikation und Überprüfung im schulischen Kontext.

Modul hier kostenlos herunterladen! Möchten Sie das Modul als Druckversion kostenfrei bestellen? Melden Sie sich gern über unser Kontaktformular!

„Algorithmen, Memes, Social Bots, Trolle oder Deepfakes – mit unserem neuen Modul verstehen Lehrkräfte, was hinter diesen Begriffen steckt, wie sie unsere Medien- und Nachrichtenkompetenz herausfordern und die (politische) Meinungsbildung von Heranwachsenden erschweren. Unser Ziel ist es, das Thema Desinformation online auf den Stundenplan zu bringen und zu zeigen, wie Jugendliche Falschnachrichten im Internet erkennen und ihre negative Auswirkungen einschätzen können. Denn aufgrund der oftmals unübersichtlichen Fülle an Informationsmöglichkeiten ist ein souveräner und sachkundiger Umgang mit Informationen heute genauso wie lesen, schreiben und rechnen eine zentrale Fähigkeit, die die Schule Kindern und Jugendliche vermitteln sollte.“

Martin Drechsler, Geschäftsführer der FSM, Herausgeber von „Medien in die Schule“

Für Umgang mit Desinformation im Netz sensibilisieren

Im Modul „Desinformation Online“ finden Lehrende vier neue Unterrichtseinheiten mit Aufgabenstellung, Lernziel, Ablauf, methodisch-didaktischen Hinweisen und benötigten Materialien. Dabei geht es unter anderem um Merkmale, Formen und Beispiele von Desinformation im Internet und sozialen Netzwerken sowie konkrete Möglichkeiten, Angebote und Instrumente zum Überprüfen von Informationen. Die 14 neuen Arbeits- und Materialblätter können direkt im Unterricht eingesetzt werden. So können sich Schüler*innen in Bilderrückwärtssuchen ausprobieren oder nach dem Kennenlernen verschiedener Fact Checking Initiativen auch selbst Faktenchecks umsetzen.

Ziel ist es, Jugendliche für die eigenen Meinungsbildungsprozesse und ihre Verantwortung für den Umgang mit Desinformation im Netz zu sensibilisieren. Lehrer*innen, die sich bereits mit dem weitklick Bildungsprogramm fortbilden, können mit diesem Modul das Gelernte vertiefen und direkt im Unterricht anwenden.

Aktiver Beitrag zu digitaler Bildung in Deutschland

Das Unterrichtsmaterial „Meinung im Netz gestalten“ ist Teil des Angebots von „Medien in die Schule“, das zahlreiche Inhalte und Themen der Medienbildung für den Lernraum Schule aufbereitet. Bereits seit 2013 stellt das Gemeinschaftsprojekt der FSM und Google Zukunftswerkstatt in Kooperation mit der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen e.V. eine große Bandbreite an kostenfreien, offenen Unterrichtsmaterialien (OER) zu aktuellen medialen Erscheinungen zur Verfügung. Lehrer*innen finden dort für die Sekundarstufen I und II aufbereitete Informationen, Materialien und praxisnahe Methoden rund um Themen wie z.B. die sichere Internetnutzung, Smartphones, Machine Learning, Hate Speech oder Fake News.

Medien in die Schule“ leistet so einen aktiven und praktischen Beitrag zur digitalen Bildung. Die Inhalte erhielten bereits mehrere positive Bewertungen durch den Materialkompass Verbraucherbildung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes. Alle Materialien stehen unter einer Creative Commons Lizenz (CC-BY-SA). Ihre Bearbeitung, Vervielfältigung und Verbreitung ist unter Angabe der Quelle und unter gleichen Bedingungen erlaubt.

Webinar: Politische Meinungsbildung Jugendlicher in sozialen Medien

weitklick – Das Netzwerk für digitale Medien- und Meinungsbildung veranstaltet ein kostenloses Webinar am 27.05.2021 zum Thema „Politische Meinungsbildung Jugendlicher in sozialen Medien – was wir aus Wissenschaft und medienpädagogischer Praxis lernen können“ mit Dr. Niels Brüggen, Dr. Georg Materna und Fabian Wörz vom JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis. Es findet am 27.05.2021 von 15 bis 17 Uhr auf weitklick.de statt.

Über das Webinar

Im Webinar stehen die Fragen im Vordergrund: Wie informieren sich Heranwachsende heute über aktuelle Themen? Welche Rolle spielen Soziale Medien bei der Ausbildung von Meinungen zu politischen Themen? Und: Wie können Herwanwachsende bei Meinungsbildungsprozessen pädagogisch unterstützt werden? Mit der Teilnahme erhalten Sie einen Überblick über aktuelle Forschungsergebnisse, bekommen konkrete Beispiele aus der medienpädagogischen Praxis des JFF und methodische Praxistipps vorgestellt, die sie im Nachgang selbst anwenden können, und haben die Gelegenheit mit den Referierenden in einem interaktiven Teil Ihre Fragen zu diskutieren.
Moderation: Lidia de Reese, FSM e.V.

Alle Informationen und kostenfreie Anmeldung auf weitklick.de.

Über die Dozenten

Dr. Niels Brüggen leitet die Abteilung Forschung am JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (JFF).

Dr. Georg Materna arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis. Arbeitsschwerpunkte: Politische Bildung und Extremismusprävention in und mit (sozialen) Medien, Meinungsbildung Jugendlicher im Kontext sich wandelnder Öffentlichkeiten, Evaluationsforschung.

Fabian Wörz ist medienpädagogischer Referent am JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis. In der Abteilung Praxis arbeitet er in Modellprojekten (RISE und in der Vergangenheit bildmachen) an der Schnittstelle von Medienpädagogik und politischer Bildung.

Webinar: Zeitgemäße Bildung: Wie kann Lernen kollaborativ und kreativ gestaltet werden?

weitklick – Das Netzwerk für digitale Medien- und Meinungsbildung veranstaltet ein kostenloses Webinar mit Nele Hirsch. Es findet am 20.04.2021 von 15 bis 17 Uhr auf weitklick.de statt.

Über das Webinar

In diesem Online-Seminar lernen Sie Möglichkeiten für zeitgemäße Bildungsgestaltung kennen – sei es online, in Präsenz oder hybrid. Die Veranstaltung ist interaktiv angegelgt. Eine aktive Beteiligung ist erforderlich. Unter anderem werden wir die folgenden Fragen thematisieren und dazu praktisch erkunden: Wie schaffe ich es, den Kontakt zu meinen Schüler*innen kontinuierlich aufrecht zu erhalten? Wie können Aufgaben konzipiert sein, die zu einem gemeinsamen Austausch beitragen (auch über verschiedene Lerngruppen hinweg)? Welche Methoden und Tools können dabei unterstützen? Was kann ich auf eigene Faust tun, wenn ich an meiner Schule dazu wenig Resonanz bekomme? Wie kann ich mich mit anderen Lehrkräften vernetzen?
Moderation: Isgard Walla, FSM e.V.

Hinweis: Dieses Webinar wird weder gestreamt noch aufgezeichnet.
Eine Teilnahme ist nur nach Anmeldung möglich.

Über Nele Hirsch

Nele Hirsch ist Bildungswissenschaftlerin und arbeitet freiberuflich in dem von ihr gegründeten eBildungslabor. Sie berät und unterstützt zum Thema Lehren und Lernen in einer Kultur der Digitalität. Weitere Informationen: ebildungslabor.de.

Vorgestellt: Die medienpädagogische Plattform MEDIENRADAR

Wie Heranwachsende Wirklichkeit und Normalität erleben und wie sie soziale Zusammenhänge bewerten, wird wesentlich auch durch Medien beeinflusst. In ihr Geschichtsbild und Politikverständnis fließen Eindrücke aus Dokumentationen, Spielfilmen oder Nachrichtensendungen mit ein. Ihre Sprache ist geprägt von jugendkulturellen Trends sowie musikalischen Präferenzen. Und was als gelungene Kommunikation, verbale Ausgrenzung oder Diskriminierung wahrgenommen wird, hängt ganz erheblich damit zusammen, wie solche Themen in den diversen Medienangeboten vermittelt werden.

In den Medien werden verschiedenste, teils widersprüchliche Werthaltungen präsentiert.
Oftmals bleibt es den Heranwachsenden allein überlassen, aus der Vielfalt der aktuellen Medienangebote auszuwählen, Eindrücke zu ordnen und in ihr eigenes Wertesystem zu integrieren. Die Aufgabe der Bildungssysteme besteht darin, Kindern und Jugendlichen Orientierungshilfe zu geben, sie zur Reflexion aktueller Medienthemen und -inhalte anzuregen, sie für dahinterstehende Wertefragen zu sensibilisieren und somit eine kritische Prüfung auf Wahrheitsgehalt und Plausibilität zu fördern, um das eigene Urteilsvermögen zu stärken. Die Multimedia-Plattform MEDIENRADAR unterstützt Lehrende darin, indem sie einen besonderen Fokus auf den Diskurs legt. Alle Themen sind facettenreich oder streitbar und bilden gesellschaftliche Debatten ab.

Struktur und Inhalte

Als medienpädagogisches Portal richtet sich MEDIENRADAR an Fachkräfte in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit und bereitet aktuelle Medienthemen auf, die die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen unmittelbar berühren. Das thematisch passende Lehrmaterial ergänzt die Inhalte und kann flexibel in der pädagogischen Bildungsarbeit eingesetzt werden.

Die Dossiers behandeln unterschiedliche Schwerpunktthemen und setzen sich aus den Bereichen Hintergrundwissen, Lehrmaterial und Mediensammlung zusammen.
Der Bereich des Lehrmaterials ist so gestaltet, dass Lehrenden die Suche nach geeigneten Unterrichtsmaterialien so einfach wie möglich gemacht wird: das Lehrmaterial kann inhaltlich und thematisch durchsucht werden, aber auch nach Fächeranbindung oder Zielgruppe (Klassenstufe 7/8, 9/10 und 11/12) sortiert werden. Die Aufgaben-Sets bestehen aus mehreren, flexibel einsetzbaren Teilaufgaben und enthalten Unterrichtseinheiten, Arbeitsblätter mit Anregungen für Hausaufgaben und Homeschooling. Darüber hinaus sind Präsentationen und Lernvideos geplant.

Zum Launch im November 2020 ging MEDIENRADAR mit 4 Dossiers an den Start:

  • Gangsta Rap – Zwischen Inszenierung und Street Credibility
  • Kulturelle und ethnische Diversität in den Medien
  • Hate Speech
  • Jugendmedienschutz in Deutschland – Zwischen Bewahren und Befähigen

Weitere Dossiers sind in der Entwicklung, die Inhalte werden fortlaufend aktualisiert und erweitert.

Im MEDIENBAROMETER finden Kinder und Jugendliche Gehör

Eine weitere feste Kategorie ist das MEDIENBAROMETER (unter Extras) mit Statements von Heranwachsenden zu ihrer Sicht auf Medien: Sehen sie ihre Interessen in den Medien hinreichend vertreten? Sind Jugendschutzmaßnahmen aus ihrer Sicht sinnvoll? Wann ist ein Rapper oder eine Influencerin für sie authentisch, was empfinden sie als Hate Speech und wie bereiten sie eigene Posts vor? Die im Rahmen der gleichnamigen Videofilmreihe entstandenen Statements wurden vom Medienprojekt Wuppertal umgesetzt und werden ständig erweitert.

Zum Projekt

MEDIENRADAR ist ein Projekt der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF). Der Aufbau des Angebotes wurde durch die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb gefördert. Partner*innen des Projekts sind die Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz, die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) und das JFF – Institut für Medienpädagogik in Theorie und Praxis. Ziel ist es, das Netzwerk auszubauen und weitere Partner*innen für das Portal zu gewinnen. Organisationen, die über fundiertes Material verfügen und ihre (Lebenswelt-)Themen mit Medienbeispielen versehen und für Bildungsprozesse nutzbar machen möchten, sind eingeladen, sich an die FSF zu wenden. (E-Mail an die Redaktion)

„Meinung im Netz gestalten“: Material der Woche des vzbv Materialkompass

Wir freuen uns sehr: Unser Unterrichtsmaterial „Meinung im Netz gestalten“ wurde als Material der Woche im Serviceportal für Verbraucherbildung des vzbv vorgestellt! Wöchentlich werden dort besonders empfehlenswerte Unterrichtsmaterialien vorgestellt, die von Expertinnen und Experten des Materialkompasses auf Herz und Nieren geprüft wurden. „Meinung im Netz gestalten“ wurde mit „sehr gut“ bewertet.

Das Unterrichtsmaterial „Meinung im Netz gestalten“ erörtert die Meinungsbildung im Internet aus verschiedenen Richtungen. Die individuelle Rolle und der Einfluss des Einzelnen bei der Meinungsbildung Anderer soll reflektiert, das Gewicht unqualifizierter Beiträge und Fehlinformationen eingeschätzt, die Bedeutung unterschiedlicher journalistischer Darstellungsformen für die Meinungsbildung erkannt und für Argumentationslinien undemokratischer oder verschwörungstheoretischer Positionen sensibilisiert werden. Das Ziel ist, Jugendliche ihrer Verantwortung bewusst zu machen, ihre Gestaltungsmöglichkeiten erkennen zu lassen und sie zu ermutigen, ihre Ideen und Wünsche für ein demokratisches Netz zu formulieren und aktiv in die Debatte einzubringen.

„Das Material setzt dabei nicht nur auf die Vermittlung von Inhalten, sondern ermutigt und bestärkt Heranwachsende dabei, an der Debatte um ein faires Netz teilzuhaben und dieses mitzugestalten.“

Das Serviceportal für Verbraucherbildung

Hier lesen Sie die Gesamtbewertung des Unterrichtsmaterials beim Materialkompass des vzbv.

Fortbildungen „Hybrides Lehren und Lernen zwischen Homeschooling und Präsenzunterricht“

Mehr als 100 Anmeldungen gab es für die Fortbildung zum Thema „Hybrides Lehren und Lernen zwischen Homeschooling und Präsenzunterricht“. Und so wurde aus einer einmalig geplanten Fortbildung für max. 25 Lehrkräfte eine Fortbildungsserie: Insgesamt drei Mal schulten Lidia de Reese und Isgard Walla, Referentinnen für Medienbildung bei der FSM, im Januar Teilnehmende aus Bremen.

Die Themenschwerpunkte der Fortbildungen waren:

  • Kollaborative Anwendungen und Tools für den (digitalen) Unterricht
  • Methodisch-didaktische Anforderungen an digitalen (Fern-)Unterricht
  • Erprobung von Einsatzmöglichkeiten, Anwendungsbeispielen und Austausch zu Erfahrungswerten
  • Praktische Übungen am Beispiel von Medienbildung zu Desinformation im digitalen Raum

Sehr viele Herausforderungen für Lehrkräfte während der Pandemie

Zum Einstieg wurden die Teilnehmer*innen gebeten, die aktuell größten Herausforderungen zu benennen. Und es wurde in allen drei Kursen deutlich, dass es derzeit viele Herausforderungen sind, mit denen sich die Lehrkräfte auseinandersetzen müssen.

Digitale Werkzeuge

Neben einem Input durch die Referentinnen und dem fachlichen Austausch im Plenum erhielten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, digitale Werkzeuge wie das Cryptpad, tricider, MindMeister, ZUMPad oder Padlet auszuprobieren und für den Einsatz im Unterricht zu bewerten.

In Bremen haben alle Schulen die Möglichkeit, die Lernplattform itslearning zu nutzen. Manche Funktionalitäten der vorgestellten Tools sind dort schon vorhanden, andere können eine gute Ergänzung sein, so das Fazit der Teilnehmenden.

Die Fortbildungen wurden für das Landesinstitut für Schule, Zentrum für Medien 41-2, Bremen im Rahmen des Projekts weitklick in Kooperation mit Medien in die Schule durchgeführt.

SID 2021: Online-Paneldiskussion „Wem kann ich vertrauen? – Politische Meinungsbildung im digitalen Raum“

weitklick – Das Netzwerk für digitale Medien- und Meinungsbildung veranstaltet zum Safer Internet Day 2021 eine kostenlose Online-Panelsdiskussion. Es findet am 9.2.2021 von 16:30 bis 17:30 Uhr auf weitklick.de statt.

Über die Online-Session

Informationen und kostenfreie Anmeldung auf weitklick.de.

Es diskutieren:

  • Robin Blase, YouTuber
  • Dr. Birte Güting, Schiller-Schule Bochum
  • Rebecca Krauß, klicksafe
  • Amanda Mazić, klicksafe Youth Panel
  • David Whigham, ntv

Moderation: Martin Drechsler, FSM e.V.

Die politische Meinungs- und Willensbildung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen findet zunehmend im digitalen Raum statt. Durch die Nutzung der sozialen Netzwerke und vieler unterschiedlicher Nachrichtenquellen verliert die Deutungshoheit von professionellen Journalist*innen und klassischen Medienangeboten hier zunehmend an Gewicht. Junge Menschen sind deshalb besonders darauf angewiesen, die vielen unterschiedlichen Akteur*innen im digitalen Raum einzuordnen und Informationen zu prüfen. Lehrer*innen stehen vor der Aufgabe, ihnen in diesem Prozess Orientierung zu bieten und die entsprechenden Kompetenzen zu fördern, um eine freie Meinungsbildung zu bestärken. Initiativen der Medienbildung müssen die Anforderungen der Schüler*innen und Lehrer*innen abholen, die nötigen Kompetenzen zielgruppengerecht vermitteln und mit ihren Angeboten auch tatsächlich in der Schule ankommen.

Die Online-Paneldiskussion findet im Rahmen des Safer Internet Days 2021 passend zu dessen Schwerpunktthema „Wem glaube ich? Meinungsbildung zwischen Fakt und Fake“ statt.

Unterstützung für Lehrkräfte: „Medien in die Schule“ stellt Apps und digitale Tools zum Online-Lernen vor

Ob Unterrichten auf Distanz oder in hybriden Formaten – aktuell stehen viele Lehrerinnen und Lehrer vor der Herausforderung, verstärkt digitale Anwendungen beim Lehren und Lernen einzusetzen. Mit dem aktualisierten und vollständig überarbeiteten Werkzeugkasten „Lernen & Lehren mit Apps“ bietet ihnen das Projekt „Medien in die Schule“ konkrete Hilfestellung bei der Auswahl geeigneter, mobiloptimierter Tools und zeigt, wie Lehrende diese kreativ und abwechslungsreich in ihren Unterricht integrieren können.

Online-Version sowie Download unter www.medien-in-die-schule.de/werkzeugkaesten/werkzeugkasten-lernen-lehren-mit-apps/

Neben Informationen über inhaltliche und technische Voraussetzungen finden Lehrkräfte im Werkzeugkasten eine umfassende Sammlung an vielfältigen mobilen Anwendungen für digitales Lernen und Lehren im Präsenz-, Distanz- und Hybridunterricht. Neben klassischen Apps für Smartphones und Tablets werden auch webbasierte Anwendungen vorgestellt, die mobil ebenso funktionieren. Sieben Kategorien (z.B. Präsentationen, Unterrichtsorganisation oder Infografiken) sowie Schlagworte erleichtern die Auswahl und zeigen unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten für den Unterricht.

Martin Drechsler, Geschäftsführer der FSM

„In der aktuellen Situation sehen wir viele Unsicherheiten bei Lehrkräften, wenn es um digitalen Schulunterricht geht. Hinzu kommen fehlende Vorerfahrung und technische wie organisatorische Hürden. Dennoch wünschen sich viele gerade deshalb mehr Digitalisierung und Flexibilität an den Schulen und sind offen für Neues. Und genau hier setzen wir an und schaffen die nötigen und ganz praktischen Voraussetzungen: Unterrichtsmaterialien, Werkzeugkästen und Praxisanwendungen für Lehr- und pädagogische Fachkräfte, um digitale Medienbildung und Lerninhalte an die Schulen zu bringen.“

Aktiver Beitrag zu digitaler Bildung in Deutschland

Bereits seit 2013 stellt das Gemeinschaftsprojekt der FSM und Google Zukunftswerkstatt „Medien in die Schule“ in Kooperation mit der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen e.V. eine große Bandbreite an kostenfreien, offenen Unterrichtsmaterialien (OER) zu aktuellen medialen Erscheinungen zur Verfügung. Lehrerinnen und Lehrer finden dort für die Sekundarstufen I und II aufbereitete Informationen, Materialien und praxisnahe Methoden rund um Themen wie z.B. die sichere Internetnutzung, Smartphones, Machine Learning, Hate Speech oder Fake News.

Allein 2020 konnten Lehrkräfte rund 200.000 Mal mit Downloadangeboten und über die Website des Projekts erreicht werden. „Medien in die Schule“ leistet so einen aktiven und praktischen Beitrag zur digitalen Bildung. Die Inhalte erhielten bereits mehrere positive Bewertungen durch den Materialkompass Verbraucherbildung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes.

Die Materialien stehen unter einer Creative Commons Lizenz. Ihre Vervielfältigung und Verbreitung ist unter Angabe der Quelle und unter gleichen Bedingungen erlaubt.

Über die FSM

Die FSM engagiert sich maßgeblich für den Jugendmedienschutz – insbesondere die Bekämpfung illegaler, jugendgefährdender und entwicklungsbeeinträchtigender Inhalte in Online-Medien. Dazu betreibt die FSM eine Beschwerdestelle, an die sich alle wenden können, um jugendgefährdende Online-Inhalte zu melden. Die umfangreiche Aufklärungsarbeit und Medienkompetenzförderung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gehören zu den weiteren Aufgaben der FSM.

Kontakt

FSM e.V.
Wiebke Klecar, Tel.: 030 24 04 84 – 43, klecar@fsm.de
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