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Webinar: Zeitgemäße Bildung: Wie kann Lernen kollaborativ und kreativ gestaltet werden?

weitklick – Das Netzwerk für digitale Medien- und Meinungsbildung veranstaltet ein kostenloses Webinar mit Nele Hirsch. Es findet am 20.04.2021 von 15 bis 17 Uhr auf weitklick.de statt.

Über das Webinar

In diesem Online-Seminar lernen Sie Möglichkeiten für zeitgemäße Bildungsgestaltung kennen – sei es online, in Präsenz oder hybrid. Die Veranstaltung ist interaktiv angegelgt. Eine aktive Beteiligung ist erforderlich. Unter anderem werden wir die folgenden Fragen thematisieren und dazu praktisch erkunden: Wie schaffe ich es, den Kontakt zu meinen Schüler*innen kontinuierlich aufrecht zu erhalten? Wie können Aufgaben konzipiert sein, die zu einem gemeinsamen Austausch beitragen (auch über verschiedene Lerngruppen hinweg)? Welche Methoden und Tools können dabei unterstützen? Was kann ich auf eigene Faust tun, wenn ich an meiner Schule dazu wenig Resonanz bekomme? Wie kann ich mich mit anderen Lehrkräften vernetzen?
Moderation: Isgard Walla, FSM e.V.

Hinweis: Dieses Webinar wird weder gestreamt noch aufgezeichnet.
Eine Teilnahme ist nur nach Anmeldung möglich.

Über Nele Hirsch

Nele Hirsch ist Bildungswissenschaftlerin und arbeitet freiberuflich in dem von ihr gegründeten eBildungslabor. Sie berät und unterstützt zum Thema Lehren und Lernen in einer Kultur der Digitalität. Weitere Informationen: ebildungslabor.de.

Vorgestellt: Die medienpädagogische Plattform MEDIENRADAR

Wie Heranwachsende Wirklichkeit und Normalität erleben und wie sie soziale Zusammenhänge bewerten, wird wesentlich auch durch Medien beeinflusst. In ihr Geschichtsbild und Politikverständnis fließen Eindrücke aus Dokumentationen, Spielfilmen oder Nachrichtensendungen mit ein. Ihre Sprache ist geprägt von jugendkulturellen Trends sowie musikalischen Präferenzen. Und was als gelungene Kommunikation, verbale Ausgrenzung oder Diskriminierung wahrgenommen wird, hängt ganz erheblich damit zusammen, wie solche Themen in den diversen Medienangeboten vermittelt werden.

In den Medien werden verschiedenste, teils widersprüchliche Werthaltungen präsentiert.
Oftmals bleibt es den Heranwachsenden allein überlassen, aus der Vielfalt der aktuellen Medienangebote auszuwählen, Eindrücke zu ordnen und in ihr eigenes Wertesystem zu integrieren. Die Aufgabe der Bildungssysteme besteht darin, Kindern und Jugendlichen Orientierungshilfe zu geben, sie zur Reflexion aktueller Medienthemen und -inhalte anzuregen, sie für dahinterstehende Wertefragen zu sensibilisieren und somit eine kritische Prüfung auf Wahrheitsgehalt und Plausibilität zu fördern, um das eigene Urteilsvermögen zu stärken. Die Multimedia-Plattform MEDIENRADAR unterstützt Lehrende darin, indem sie einen besonderen Fokus auf den Diskurs legt. Alle Themen sind facettenreich oder streitbar und bilden gesellschaftliche Debatten ab.

Struktur und Inhalte

Als medienpädagogisches Portal richtet sich MEDIENRADAR an Fachkräfte in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit und bereitet aktuelle Medienthemen auf, die die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen unmittelbar berühren. Das thematisch passende Lehrmaterial ergänzt die Inhalte und kann flexibel in der pädagogischen Bildungsarbeit eingesetzt werden.

Die Dossiers behandeln unterschiedliche Schwerpunktthemen und setzen sich aus den Bereichen Hintergrundwissen, Lehrmaterial und Mediensammlung zusammen.
Der Bereich des Lehrmaterials ist so gestaltet, dass Lehrenden die Suche nach geeigneten Unterrichtsmaterialien so einfach wie möglich gemacht wird: das Lehrmaterial kann inhaltlich und thematisch durchsucht werden, aber auch nach Fächeranbindung oder Zielgruppe (Klassenstufe 7/8, 9/10 und 11/12) sortiert werden. Die Aufgaben-Sets bestehen aus mehreren, flexibel einsetzbaren Teilaufgaben und enthalten Unterrichtseinheiten, Arbeitsblätter mit Anregungen für Hausaufgaben und Homeschooling. Darüber hinaus sind Präsentationen und Lernvideos geplant.

Zum Launch im November 2020 ging MEDIENRADAR mit 4 Dossiers an den Start:

  • Gangsta Rap – Zwischen Inszenierung und Street Credibility
  • Kulturelle und ethnische Diversität in den Medien
  • Hate Speech
  • Jugendmedienschutz in Deutschland – Zwischen Bewahren und Befähigen

Weitere Dossiers sind in der Entwicklung, die Inhalte werden fortlaufend aktualisiert und erweitert.

Im MEDIENBAROMETER finden Kinder und Jugendliche Gehör

Eine weitere feste Kategorie ist das MEDIENBAROMETER (unter Extras) mit Statements von Heranwachsenden zu ihrer Sicht auf Medien: Sehen sie ihre Interessen in den Medien hinreichend vertreten? Sind Jugendschutzmaßnahmen aus ihrer Sicht sinnvoll? Wann ist ein Rapper oder eine Influencerin für sie authentisch, was empfinden sie als Hate Speech und wie bereiten sie eigene Posts vor? Die im Rahmen der gleichnamigen Videofilmreihe entstandenen Statements wurden vom Medienprojekt Wuppertal umgesetzt und werden ständig erweitert.

Zum Projekt

MEDIENRADAR ist ein Projekt der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF). Der Aufbau des Angebotes wurde durch die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb gefördert. Partner*innen des Projekts sind die Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz, die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) und das JFF – Institut für Medienpädagogik in Theorie und Praxis. Ziel ist es, das Netzwerk auszubauen und weitere Partner*innen für das Portal zu gewinnen. Organisationen, die über fundiertes Material verfügen und ihre (Lebenswelt-)Themen mit Medienbeispielen versehen und für Bildungsprozesse nutzbar machen möchten, sind eingeladen, sich an die FSF zu wenden. (E-Mail an die Redaktion)

„Meinung im Netz gestalten“: Material der Woche des vzbv Materialkompass

Wir freuen uns sehr: Unser Unterrichtsmaterial „Meinung im Netz gestalten“ wurde als Material der Woche im Serviceportal für Verbraucherbildung des vzbv vorgestellt! Wöchentlich werden dort besonders empfehlenswerte Unterrichtsmaterialien vorgestellt, die von Expertinnen und Experten des Materialkompasses auf Herz und Nieren geprüft wurden. „Meinung im Netz gestalten“ wurde mit „sehr gut“ bewertet.

Das Unterrichtsmaterial „Meinung im Netz gestalten“ erörtert die Meinungsbildung im Internet aus verschiedenen Richtungen. Die individuelle Rolle und der Einfluss des Einzelnen bei der Meinungsbildung Anderer soll reflektiert, das Gewicht unqualifizierter Beiträge und Fehlinformationen eingeschätzt, die Bedeutung unterschiedlicher journalistischer Darstellungsformen für die Meinungsbildung erkannt und für Argumentationslinien undemokratischer oder verschwörungstheoretischer Positionen sensibilisiert werden. Das Ziel ist, Jugendliche ihrer Verantwortung bewusst zu machen, ihre Gestaltungsmöglichkeiten erkennen zu lassen und sie zu ermutigen, ihre Ideen und Wünsche für ein demokratisches Netz zu formulieren und aktiv in die Debatte einzubringen.

„Das Material setzt dabei nicht nur auf die Vermittlung von Inhalten, sondern ermutigt und bestärkt Heranwachsende dabei, an der Debatte um ein faires Netz teilzuhaben und dieses mitzugestalten.“

Das Serviceportal für Verbraucherbildung

Hier lesen Sie die Gesamtbewertung des Unterrichtsmaterials beim Materialkompass des vzbv.

Fortbildungen „Hybrides Lehren und Lernen zwischen Homeschooling und Präsenzunterricht“

Mehr als 100 Anmeldungen gab es für die Fortbildung zum Thema „Hybrides Lehren und Lernen zwischen Homeschooling und Präsenzunterricht“. Und so wurde aus einer einmalig geplanten Fortbildung für max. 25 Lehrkräfte eine Fortbildungsserie: Insgesamt drei Mal schulten Lidia de Reese und Isgard Walla, Referentinnen für Medienbildung bei der FSM, im Januar Teilnehmende aus Bremen.

Die Themenschwerpunkte der Fortbildungen waren:

  • Kollaborative Anwendungen und Tools für den (digitalen) Unterricht
  • Methodisch-didaktische Anforderungen an digitalen (Fern-)Unterricht
  • Erprobung von Einsatzmöglichkeiten, Anwendungsbeispielen und Austausch zu Erfahrungswerten
  • Praktische Übungen am Beispiel von Medienbildung zu Desinformation im digitalen Raum

Sehr viele Herausforderungen für Lehrkräfte während der Pandemie

Zum Einstieg wurden die Teilnehmer*innen gebeten, die aktuell größten Herausforderungen zu benennen. Und es wurde in allen drei Kursen deutlich, dass es derzeit viele Herausforderungen sind, mit denen sich die Lehrkräfte auseinandersetzen müssen.

Digitale Werkzeuge

Neben einem Input durch die Referentinnen und dem fachlichen Austausch im Plenum erhielten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, digitale Werkzeuge wie das Cryptpad, tricider, MindMeister, ZUMPad oder Padlet auszuprobieren und für den Einsatz im Unterricht zu bewerten.

In Bremen haben alle Schulen die Möglichkeit, die Lernplattform itslearning zu nutzen. Manche Funktionalitäten der vorgestellten Tools sind dort schon vorhanden, andere können eine gute Ergänzung sein, so das Fazit der Teilnehmenden.

Die Fortbildungen wurden für das Landesinstitut für Schule, Zentrum für Medien 41-2, Bremen im Rahmen des Projekts weitklick in Kooperation mit Medien in die Schule durchgeführt.

SID 2021: Online-Paneldiskussion „Wem kann ich vertrauen? – Politische Meinungsbildung im digitalen Raum“

weitklick – Das Netzwerk für digitale Medien- und Meinungsbildung veranstaltet zum Safer Internet Day 2021 eine kostenlose Online-Panelsdiskussion. Es findet am 9.2.2021 von 16:30 bis 17:30 Uhr auf weitklick.de statt.

Über die Online-Session

Informationen und kostenfreie Anmeldung auf weitklick.de.

Es diskutieren:

  • Robin Blase, YouTuber
  • Dr. Birte Güting, Schiller-Schule Bochum
  • Rebecca Krauß, klicksafe
  • Amanda Mazić, klicksafe Youth Panel
  • David Whigham, ntv

Moderation: Martin Drechsler, FSM e.V.

Die politische Meinungs- und Willensbildung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen findet zunehmend im digitalen Raum statt. Durch die Nutzung der sozialen Netzwerke und vieler unterschiedlicher Nachrichtenquellen verliert die Deutungshoheit von professionellen Journalist*innen und klassischen Medienangeboten hier zunehmend an Gewicht. Junge Menschen sind deshalb besonders darauf angewiesen, die vielen unterschiedlichen Akteur*innen im digitalen Raum einzuordnen und Informationen zu prüfen. Lehrer*innen stehen vor der Aufgabe, ihnen in diesem Prozess Orientierung zu bieten und die entsprechenden Kompetenzen zu fördern, um eine freie Meinungsbildung zu bestärken. Initiativen der Medienbildung müssen die Anforderungen der Schüler*innen und Lehrer*innen abholen, die nötigen Kompetenzen zielgruppengerecht vermitteln und mit ihren Angeboten auch tatsächlich in der Schule ankommen.

Die Online-Paneldiskussion findet im Rahmen des Safer Internet Days 2021 passend zu dessen Schwerpunktthema „Wem glaube ich? Meinungsbildung zwischen Fakt und Fake“ statt.

Unterstützung für Lehrkräfte: „Medien in die Schule“ stellt Apps und digitale Tools zum Online-Lernen vor

Ob Unterrichten auf Distanz oder in hybriden Formaten – aktuell stehen viele Lehrerinnen und Lehrer vor der Herausforderung, verstärkt digitale Anwendungen beim Lehren und Lernen einzusetzen. Mit dem aktualisierten und vollständig überarbeiteten Werkzeugkasten „Lernen & Lehren mit Apps“ bietet ihnen das Projekt „Medien in die Schule“ konkrete Hilfestellung bei der Auswahl geeigneter, mobiloptimierter Tools und zeigt, wie Lehrende diese kreativ und abwechslungsreich in ihren Unterricht integrieren können.

Online-Version sowie Download unter www.medien-in-die-schule.de/werkzeugkaesten/werkzeugkasten-lernen-lehren-mit-apps/

Neben Informationen über inhaltliche und technische Voraussetzungen finden Lehrkräfte im Werkzeugkasten eine umfassende Sammlung an vielfältigen mobilen Anwendungen für digitales Lernen und Lehren im Präsenz-, Distanz- und Hybridunterricht. Neben klassischen Apps für Smartphones und Tablets werden auch webbasierte Anwendungen vorgestellt, die mobil ebenso funktionieren. Sieben Kategorien (z.B. Präsentationen, Unterrichtsorganisation oder Infografiken) sowie Schlagworte erleichtern die Auswahl und zeigen unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten für den Unterricht.

Martin Drechsler, Geschäftsführer der FSM

„In der aktuellen Situation sehen wir viele Unsicherheiten bei Lehrkräften, wenn es um digitalen Schulunterricht geht. Hinzu kommen fehlende Vorerfahrung und technische wie organisatorische Hürden. Dennoch wünschen sich viele gerade deshalb mehr Digitalisierung und Flexibilität an den Schulen und sind offen für Neues. Und genau hier setzen wir an und schaffen die nötigen und ganz praktischen Voraussetzungen: Unterrichtsmaterialien, Werkzeugkästen und Praxisanwendungen für Lehr- und pädagogische Fachkräfte, um digitale Medienbildung und Lerninhalte an die Schulen zu bringen.“

Aktiver Beitrag zu digitaler Bildung in Deutschland

Bereits seit 2013 stellt das Gemeinschaftsprojekt der FSM und Google Zukunftswerkstatt „Medien in die Schule“ in Kooperation mit der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen e.V. eine große Bandbreite an kostenfreien, offenen Unterrichtsmaterialien (OER) zu aktuellen medialen Erscheinungen zur Verfügung. Lehrerinnen und Lehrer finden dort für die Sekundarstufen I und II aufbereitete Informationen, Materialien und praxisnahe Methoden rund um Themen wie z.B. die sichere Internetnutzung, Smartphones, Machine Learning, Hate Speech oder Fake News.

Allein 2020 konnten Lehrkräfte rund 200.000 Mal mit Downloadangeboten und über die Website des Projekts erreicht werden. „Medien in die Schule“ leistet so einen aktiven und praktischen Beitrag zur digitalen Bildung. Die Inhalte erhielten bereits mehrere positive Bewertungen durch den Materialkompass Verbraucherbildung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes.

Die Materialien stehen unter einer Creative Commons Lizenz. Ihre Vervielfältigung und Verbreitung ist unter Angabe der Quelle und unter gleichen Bedingungen erlaubt.

Über die FSM

Die FSM engagiert sich maßgeblich für den Jugendmedienschutz – insbesondere die Bekämpfung illegaler, jugendgefährdender und entwicklungsbeeinträchtigender Inhalte in Online-Medien. Dazu betreibt die FSM eine Beschwerdestelle, an die sich alle wenden können, um jugendgefährdende Online-Inhalte zu melden. Die umfangreiche Aufklärungsarbeit und Medienkompetenzförderung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gehören zu den weiteren Aufgaben der FSM.

Kontakt

FSM e.V.
Wiebke Klecar, Tel.: 030 24 04 84 – 43, klecar@fsm.de
Twitter: @FSM_de, Facebook: www.facebook.com/fsm.de

Webinar „Mit Fakten gegen Fakes: Wie Journalist*innen arbeiten – und was Lehrkräfte daraus lernen können“ am 2.12. um 16 Uhr

weitklick – Das Netzwerk für digitale Medien- und Meinungsbildung veranstaltet ein kostenloses Webinar mit „MrWissen2go“ Mirko Drotschmann. Es findet am 02.12.2020 um 16:00 Uhr auf weitklick.de statt.

Über das Webinar

Als „MrWissen2go“ erreicht Mirko Drotschmann mit seinen Faktenchecks und politischen Analysen auf YouTube über 1,35 Mio. Abonnent*innen. In unserer Session gibt er uns einen Einblick hinter die Kulissen: Mit welchen Methoden arbeiten Journalist*innen? Welche Rolle spielt Desinformation? Wie funktionieren Faktenchecks? Wie lässt sich überprüfen, welche Informationen und Quellen vertrauenswürdig sind? Und: Welche Aspekte können Lehrkräfte aufgreifen, um sich diesem Thema im Unterricht annähern und mit Jugendlichen dazu ins Gespräch zu kommen?

Moderation: Dr. Birte Güting, Schulleiterin Schiller-Schule Bochum

Informationen und kostenfreie Anmeldung zum Webinar auf weitklick.de.

Über Mirko Drotschmann

Mirko Drotschmann ist YouTuber, Reporter und Moderator. Nach dem Kulturwissenschafts- und Geschichtsstudium an der Universität Karlsruhe und einem Volontariat beim SWR arbeitete er unter anderem drei Jahre als Reporter und Moderator bei der ZDF-Kindersendung „Logo“ mit. Zudem war er als Reporter für diverse Rundfunkanstalten und die Stuttgarter Zeitung tätig. Als Geschäftsführer einer Produktionsfirma produziert er Formate für Sender, Bundesbehörden, Unternehmen und NGOs.

„Medien in die Schule“ Materialien bei MUNDO

Die Unterrichtsmaterialien von „Medien in die Schule“ sind jetzt auch bei MUNDO zu finden, das ist die offene Bildungsmediathek der Länder.

Mit MUNDO sollen Lernende, Lehrende und Erziehungsberechtigte in ihrer täglichen Arbeit unterstützt werden. Das Medieninstitut der Länder (FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht gGmbH) sichtet hierfür frei im Netz verfügbare digitale Medien und überprüft sie anhand der Bildungsstandards für den Einsatz im Unterricht. Ziel ist die zentrale Auffindbarkeit von offenen, lizenzrechtlich und qualitativ geprüften Materialien sowie eine rechtssichere Nutzung durch die Lehrkräfte.

Wir freuen uns, mit den acht Unterrichtsmaterialien von „Medien in die Schule“ ab sofort in der Bildungsmediathek aufzutauchen.

Online-Vortrag beim World Usability Day Leipzig am 12.11.2020

Künstliche Intelligenz als Unterrichtsthema: Wie Schülerinnen und Schüler Machine Learning verstehen lernen. Beim World Usability Day Leipzig 2020 stellen wir in einem Online-Vortrag die Zielstellung und Einsatzmöglichkeiten unseres Unterrichtsmaterials „Machine Learning. Intelligente Maschinen“ vor.

Zum Programm und zur kostenfreien Anmeldung.

Thema des Online-Vortrags

Wie können Unterrichtsmaterialien Machine Learning für Jugendliche, Lehr- und pädagogische Fachkräfte begreifbar und erlebbar machen? Der Vortrag fokussiert auf Grundlageninformationen sowie methodische Herangehensweisen, die Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II befähigen, sich mit ihren Schüler*innen aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit der Funktionsweise von Machine Learning und dessen Anwendung auseinanderzusetzen. Heranwachsende sollen dabei nicht nur ihr eigenes Nutzungsverhalten reflektieren, sondern sich auch zu verschiedenen ethischen Fragestellungen, die in diesem Zusammenhang entstehen, positionieren lernen.
Zur Unterrichtseinheit „Machine Learning. Intelligente Maschinen“.

Webinar: „Kollaborative Tools für den digitalen Unterricht“ am 28.10. um 16:30 Uhr

weitklick – Das Netzwerk für digitale Medien- und Meinungsbildung veranstaltet ein Webinar mit Bob Blume. Es findet am 28.10.2020 um 16:30 Uhr auf weitklick.de statt.

Über das Webinar

Ob im Fernunterricht, im Unterricht vor Ort oder in hybriden Formaten: Viele Lehrkräfte stehen vor der Frage, mit welchen Anwendungen sie ihre Schüler*innen aktiv in den Unterricht einbeziehen können. Welche Tools sind einfach und niedrigschwellig zu nutzen? Welche Strukturen bieten sich dafür an? Wie lässt sich ein gemeinsames Arbeiten an verschiedenen Orten ermöglichen? Bob Blume (Lehrer, Schulbuchautor, Blogger und Webvideoproduzent) stellt im Webinar verschiedene Tools für das kollaborative Arbeiten vor und gibt Beispiele für konkrete Anwendungsmöglichkeiten im Unterricht. In einer interaktiven Übung erarbeiten sich die Teilnehmenden gemeinsam die Basics zum Umgang mit einem dieser Tools (Padlet).

Im Webinar geht es um die die folgenden Themen:

  • Darstellung einer Neustrukturierung von digitalem (Fern-)Unterricht
  • Vorstellung verschiedener digitaler Tools zum kollaborativen Arbeiten
  • Einsatzmöglichkeiten, Anwendungsbeispiele und Erfahrungswerte
  • Übung zum gemeinsamen Arbeiten mit Padlet am Beispiel einer Aufgabe zum Thema „Filterblasen im Internet“
  • Offene Diskussion

Informationen und Anmeldung zum Webinar auf weitklick.de.

Über Bob Blume

Bob Blume ist Oberstudienrat am Windeck-Gymnasium in Bühl und unterrichtet die Fächer Englisch, Deutsch und Geschichte. Zuvor arbeitete er an einer Realschule im Schwarzwald. Neben seiner Arbeit als Lehrer betreibt er einen YouTube-Kanal und einen Blog, in dem er über die Herausforderungen des Referendariats, die Chancen der Digitalisierung und politische Themen schreibt. Als „Netzlehrer“ ist er auf Twitter unterwegs und betreibt auch einen Podcast mit diesem Namen. Nebenher publiziert er für Zeitungen und veröffentlicht Texte in verschiedenen Online-Magazinen – wenn er nicht mit seiner Tochter und seiner Frau das Leben in den Offenburger Weinbergen genießt.