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Webinar: „Fake Facts – Wie Verschwörungstheorien unser Denken bestimmen“ am 8.9. um 16:30 Uhr

weitklick – Das Netzwerk für digitale Medien- und Meinungsbildung veranstaltet ein Webinar mit Katharina Nocun. Es findet am 08.09.2020 um 16:30 Uhr auf weitklick.de statt.

Über das Webinar

Verschwörungstheorien verbreiten sich insbesondere in der Corona-Krise wie ein Lauffeuer und sind schon lange kein Randphänomen mehr. In ihrem Buch „Fake Facts – Wie Verschwörungstheorien unser Denken bestimmen“ beschreiben Katharina Nocun und Pia Lamberty, wie sich Menschen aus der Mitte der Gesellschaft durch Verschwörungstheorien radikalisieren und die Demokratie als Ganzes ablehnen. Welche Rolle spielen neue Medien in diesem Prozess? Wie schnell wird jede*r von uns zu einem Verschwörungstheoretiker? Und wie können wir verdrehte Fakten aufdecken und uns vor Meinungsmache schützen?

Im Webinar geht es um die folgenden Themen:

  • Übersicht & Definition des Phänomens Verschwörungsmythen
  • Psychologische Grundlagen: Wann neigen Menschen stärker dazu, an Verschwörungen zu glauben?
  • Gängige Verbreitungswege der Verschwörungsmythen im Netz
  • Strategien für den Umgang mit diesem Phänomen

Informationen und Anmeldung zum Webinar auf weitklick.de.

Über Katharina Nocun

Katharina Nocun ist Wirtschafts- und Politikwissenschaftlerin. In ihrer Arbeit setzt sie sich mit dem Spannungsfeld Digitalisierung und Demokratie auseinander. In ihrem Blog kattascha.de und ihrem Podcast Denkangebot beleuchtet sie die Auswirkungen neuer Technologien für die Gesellschaft. Ihr erstes Buch „Die Daten, die ich rief“ erschien 2018, 2020 folgte (gemeinsam mit Pia Lamberty) „Fake Facts. Wie Verschwörungstheorien unser Denken bestimmen“.

Webinar „Falschnachrichten in den Sozialen Netzwerken“ am 30.6. um 16:30 Uhr

weitklick – Das Netzwerk für digitale Medien- und Meinungsbildung veranstaltet ein Webinar mit Andre Wolf von mimikama – Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch und ZDDK – „Zuerst denken – dann Klicken“. Es findet am 30.06.2020 um 16:30 Uhr auf weitklick.de statt.

Über das Webinar

Im Webinar erfahren die Teilnehmenden an aktuellen Beispielen, welche Plattformen von Jugendlichen am meisten genutzt werden und wie darüber Falschnachrichten erstellt, geteilt und verbreitet werden:

  • In welchen Netzwerken sind Jugendliche unterwegs?
  • Wie funktionieren diese Netzwerke?
  • Wie werden Falschnachrichten in Kettenbriefen und Messengerdiensten gestreut?
  • Und nicht zuletzt: Was können Lehrer*innen tun, um solche Themen im Unterricht adäquat aufzugreifen?

Informationen und Anmeldung zum Webinar auf weitklick.de.

Über Andre Wolf

Andre Wolf ist Mitarbeiter bei mimikama – Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch und ZDDK – „Zuerst denken – dann Klicken“. Nach Theologiestudium und einigen Jahren Berufserfahrung als Verantwortlicher für Medien und Kommunikation ist nun die Analyse von Internetinhalten, speziell von Social Media, Wolfs Fachgebiet. Andre Wolf ist zudem beim Verein Mimikama als Blogger, Autor und Content- und Social Media Koordinator tätig.

Digitaltag 2020: Webinar „Wie erkenne ich Falschnachrichten im Netz?“ am 19.6. um 16:30 Uhr

weitklick – Das Netzwerk für digitale Medien- und Meinungsbildung veranstaltet ein Webinar mit Karolin Schwarz, Journalistin, Faktencheckerin und Gründerin von Hoaxmap.org. Es findet am 19.06.2020 um 16:30 Uhr auf weitklick.de statt.

Über das Webinar

© photothek.de

© photothek.de

Im Webinar lernen die Teilnehmenden die verschiedenen Methoden zur Verbreitung von Falschmeldungen im Netz und mögliche Motivationen der Verbreitenden kennen. An aktuellen Beispielen wird erläutert, welche Möglichkeiten es gibt, Falschmeldungen zu entlarven. Die vorgestellten Tools und Lösungswege wenden die Teilnehmenden in einem praktischen Teil an. Dazu gehören beispielsweise Rückwärtsbildersuchen mit verschiedenen Tools sowie erweiterte Suchmaschinensuchen.

Informationen und Anmeldung zum Webinar auf weitklick.de.

Über Karolin Schwarz

Karolin Schwarz ist freie Journalistin, Faktencheckerin und Trainerin. Ihr erstes Buch „Hasskrieger: Der neue globale Rechtsextremismus“ erschien Anfang 2020. Sie ist eine gefragte Expertin für politische und digitale Themen und hält weltweit Vorträge. Im Februar 2016 gründete sie das Projekt Hoaxmap.org, über das Falschmeldungen über Geflüchtete und nicht-weiße Personen zusammengetragen werden. Das Projekt war für den Grimme Online Award sowie den Journalistenpreis „Der lange Atem“ nominiert.

Das Webinar findet im Rahmen des ersten bundesweiten Digitaltag 2020 statt.

Webinar „Fake News in Zeiten von Corona – wie können Lehrende reagieren?“ am 9.6. um 16:30 Uhr

weitklick – Das Netzwerk für digitale Medien- und Meinungsbildung veranstaltet ein Webinar mit Simone Rafael, Amadeu Antonio Stiftung, es findet am 09.06.2020 um 16:30 Uhr auf weitklick.de statt.

Über das Webinar

Im Webinar geht es um die Fragen:

© photothek.de

  • Welche Desinformationen und Verschwörungserzählungen rund um die Coronavirus-Pandemie erreichen Jugendliche?
  • Was macht es für manche Menschen attraktiv, Verschwörungserzählungen zu teilen? Und warum ist das gefährlich?
  • Wie lassen sich Menschen ohne geschlossenes Weltbild noch erreichen?
  • Wie können Lehrende reagieren, wenn z.B. Falschnachrichten im Klassenchat kursieren oder Verschwörungstheorien im Unterricht verbreitet werden?
  • Welche präventiven Projekte und akute Strategien für den Online- und Offline-Diskurs gibt es?

Das Webinar ist auf max. 30 Teilnehmende begrenzt. Informationen und Anmeldung auf weitklick.de.

Über Simone Rafael

Simone Rafael ist studierte Publizistin und Kunsthistorikerin. Nach einem Volontariat an der Henri-Nannen-Journalistenschule arbeitet sie seit 2002 für die Amadeu Antonio Stiftung im digitalen Raum: Ab 2002 als Chefredakteurin von www.mut-gegen-rechte-gewalt.de (Kooperation mit dem stern), ab 2009 als Chefredakteurin von www.netz-gegen-nazis.de (Kooperation mit der ZEIT) und ab 2017 als Chefredakteurin von www.belltower.news – Netz für digitale Zivilgesellschaft. Daneben leitet sie das Digitalteam der Amadeu Antonio Stiftung, entwickelt hier Ideen gegen Rechtsextremismus und Hate Speech im Internet in Form von Kampagnen, Argumentationstrainings und Projektarbeit und berät Organisationen, Politik, Medien und Zivilgesellschaft zum Umgang mit Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus online.

Falschinformationen im Internet: Bundesweites Bildungsprogramm „weitklick“ startet

Fake News und Verschwörungstheorien – nicht erst seit Ausbruch des Coronavirus stoßen Kinder und Jugendliche im Netz immer häufiger auf falsche oder nicht vertrauenswürdige Informationen. Umso wichtiger ist es, seriöse von unseriösen Quellen unterscheiden, politische Ereignisse bewerten und eigene Meinungen entwickeln zu können. Das neue Projekt der FSM „weitklick – Das Netzwerk für digitale Medien- und Meinungsbildung“ unterstützt ab sofort Lehrerinnen und Lehrer dabei, Jugendliche und junge Erwachsene auch im Schulunterricht auf den Umgang mit Desinformationen im Internet vorzubereiten.

Martin Drechsler, Geschäftsführer der FSM:
„Lehrenden kommt eine Schlüsselrolle zu. Sie sollten ihren Schülerinnen und Schülern vermitteln können, wie man mit Informationen im Netz umgeht: Was ist wahr, wem kann ich vertrauen und was bedeuten diese Informationen für mich? Denn Falschinformationen im Internet haben immer auch einen realen Einfluss auf das politische Geschehen.“

Blended-Learning Fortbildungsprogramm
Viele Lehrende wissen jedoch wenig über Desinformationen im digitalen Raum und wie sie dieses Thema in ihren Unterricht integrieren können. weitklick.de hilft Lehrerinnen und Lehrern mit kostenlosen Online-Kursen, Webinaren und Unterrichtsmaterialien sich hier fortzubilden. In Workshops und Webinaren können sich Lehrende außerdem mit Medienschaffenden zum Thema Desinformation austauschen.

Erstes Webinar „Fake News in Zeiten von Corona – wie können Lehrende reagieren?“
Am 9. Juni wird in einem ersten Webinar besprochen, welche Phänomene von Desinformation aktuell für Jugendliche besonders relevant sind – und was Lehrende dagegen tun können. Wie können sie reagieren, wenn Falschnachrichten im Klassenchat kursieren oder Verschwörungstheorien im Unterricht verbreitet werden? Von 16.30 bis 18 Uhr gibt Simone Rafael (Amadeu Antonio Stiftung) dazu einen Überblick und erarbeitet gemeinsam mit den Teilnehmenden Strategien.

Über weitklick
weitklick ist ein gemeinnütziges Projekt, das Lehrende darin unterstützt, Jugendliche und junge Erwachsene im Umgang mit Desinformation zu begleiten. Zielgruppe sind Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufen I und II sowie in der Berufsbildung. weitklick wird von der gemeinnützigen FSM durchgeführt und ist eingebunden in das bestehende Projekt „Medien in die Schule“, das bereits mehr als 500.000 Mal die Zielgruppe der Lehrenden erreicht hat. Das Projekt, das auf drei Jahre angelegt ist, wird von Google.org finanziert und von der Google News Initiative unterstützt.
Begleitet wird weitklick von einem interdisziplinären Fachbeirat mit Expertinnen und Experten aus Journalismus, Politik, Wissenschaft und Bildungspraxis. Den Vorsitz übernimmt die Journalistin und Publizistin Ferda Ataman.
Weiteres Pressematerial, wie Statements einzelner Beiratsmitglieder und Bildmaterial zum Download, finden Sie auf weitklick.de.

Pilotphase „weitklick – Das Netzwerk für digitale Medien- und Meinungsbildung“ startet

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind in besonderem Maße darauf angewiesen, seriöse von unseriösen Quellen zu unterscheiden, um politische Ereignisse zu bewerten und eigene Meinungen zu entwickeln. Im Schulunterricht spielt das Thema Desinformation allerdings bisher kaum eine Rolle. Viele Lehrende wissen nicht, wie sie ihre Schülerinnen und Schüler im Umgang mit Desinformationen begleiten können.

Mit dem Projekt weitklick bietet die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM e. V.) künftig ein Blended-Learning Fortbildungsprogramm zum Thema „Desinformation im digitalen Raum“. Das Projekt unterstützt Lehrer*innen dabei, das Thema Desinformation dauerhaft und anlassbezogen in den Unterrichtskontext zu integrieren. Zielgruppe sind Lehrende der Sekundarstufen I und II sowie in der Berufsbildung.

weitklick wird von einem interdisziplinären Fachbeirat mit Expert*innen aus Journalismus, Politik, Wissenschaft und Bildungspraxis begleitet. Den Vorsitz übernimmt die Journalistin und Publizistin Ferda Ataman. Das Projekt wird von Google.org finanziert und von der Google News Initiative unterstützt. weitklick ist eingebunden in das Projekt „Medien in die Schule“, das eine Vielzahl von Unterrichtsmaterialien anbietet und bereits mehr als 500.000 Mal die Zielgruppe der Lehrenden erreicht hat.

Sie können bereits jetzt den ersten Onlinekurs in der Pilotphase auf weitklick.de testen!

15.6. Lange Nacht der Wissenschaften – Mitmachstand Machine Learning

Machine Learning greifbar erleben!

Anlässlich der Langen Nacht der Wissenschaften möchten wir das Thema Machine Learning für Jugendliche, Lehr- und pädagogische Fachkräfte begreifbar und erlebbar machen.

Gemeinsam mit Junge Tüftler bieten wir an unserem Info- und Mitmachstand einen Einblick in unser neues Unterrichtsmaterial „Machine Learning. Intelligente Maschinen“ und zeigen mit spielerischen Methoden und digitalen Anwendungen zum Ausprobieren vor Ort auf, wie das neu veröffentlichte Material praktisch zum Einsatz kommen kann.

Kommen Sie ab 17 Uhr vorbei, wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Veranstaltungsort:
Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI
Einsteinufer 37
10587 Berlin

Zeit: 17 bis ca. 23 Uhr

Alle Aktionen zur Langen Nacht der Wissenschaften vor Ort

Foto: © FSM | Thomas Imo – photothek.net

Machine Learning: Diskussion und Vorstellung neues Material

Am 9. Mai 2019 fand im Museum für Kommunikation Berlin die Diskussionsrunde „Mensch – Maschine – Intelligente Gesellschaft?“ mit Vorstellung unseres neuen Unterrichtsmaterials „Machine Learning. Intelligente Maschinen“ statt.

Individuelle Empfehlungen von Musik und Serien, automatisierte Textübersetzungen, Navigation durch den Sprachassistenten – solche auf intelligenten Algorithmen und Machine Learning basierende Technologien sind bereits selbstverständlicher Teil unseres alltäglichen Lebens. Blicken wir auf eine Zukunft mit selbstfahrenden Autos oder Roboter, die die Pflege im Alter übernehmen, wird umso deutlicher, dass sich das Zusammenleben in der Gesellschaft in einem grundlegenden Wandel befindet. Doch wie funktionieren diese Technologien eigentlich, die alle menschlichen Lebensbereiche immer mehr durchdringen? Die grundlegenden Mechanismen hinter Machine Learning sind meist nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Eine mündige und verantwortungsvolle Nutzung der Technologien und die Voraussetzung selbstbestimmte Entscheidungen – dafür oder dagegen – treffen zu können, setzt dieses Wissen jedoch voraus.

Wie unterscheiden sich intelligente Maschinen von der Intelligenz des Menschen? Welche Rolle werden Menschen und Maschinen künftig bei wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entscheidungen spielen? Wie können wir insbesondere Heranwachsende im Zeitalter der Digitalisierung und mit Blick auf die Zukunft unterstützen, diese Konzepte nachzuvollziehen und zu verstehen? Welche ethischen und gesellschaftlichen Fragen müssen wir uns heute stellen für vorausschauendes menschliches Handeln im Spannungsfeld von Chancen und Herausforderungen und wie können wir die junge Generation an diesem Diskurs beteiligen?

In den vier Modulen des neuen Unterrichtsmaterials können sich Lehrkräfte mit ihren Schüler*innen aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit der Funktionsweise von Machine Learning und dessen Anwendung auseinandersetzen. Sie analysieren im Verlauf des Materials nicht nur ihr eigenes Nutzungsverhalten, sondern positionieren sich auch zu verschiedenen ethischen Fragestellungen, die in diesem Zusammenhang entstehen.

Programm

  • Begrüßung
    Martin Drechsler, FSM e.V., Herausgeber der Unterrichtsmaterialreihe „Medien in die Schule“
  • Einstieg: „Machine Learning. Intelligente Maschinen“ –  Einordnung des neuen Unterrichtsmaterials
    Viktoriya Lebedynska, Fraunhofer IAIS | MINT-Förderung und Bildung
  • Podiumsdiskussion „Mensch – Maschine – Intelligente Gesellschaft?“
    Es diskutierten:

    • Sabine Frank, Google Deutschland
    • Dr. Julia Kleeberger, TüftelAkademie
    • Viktoriya Lebedynska, Fraunhofer IAIS
    • Prof. Dr. Ralf Romeike, Freie Universität Berlin
    • Margit Stumpp, MdB BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Veranstaltungsmoderation: Björn Schreiber (FSM e.V.)

Machine Learning im Unterricht: Neues Material veröffentlicht

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https://youtu.be/Rpe2xkgF4Qo_%_

Künstliche Intelligenz als Unterrichtsthema

Projekt „Medien in die Schule“ veröffentlicht neues Material „Machine Learning. Intelligente Maschinen“

Berlin, 10. Mai 2019. Ab sofort steht das neue Unterrichtsmaterial „Machine Learning. Intelligente Maschinen“ im Rahmen des Projekts „Medien in die Schule“ zur Verfügung. Lehrer*innen erhalten in flexibel einsetzbaren Unterrichtsmodulen Informationen, vielfältige Methoden und Praxisanregungen rund um Künstliche Intelligenz (KI) für den Unterricht. Die Einheit gliedert sich in vier Module, in denen die Schüler*innen sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit Machine Learning Algorithmen und Anwendungen auseinandersetzen. Sie analysieren dabei ihr eigenes Nutzungsverhalten und lernen sich zu verschiedenen ethischen Fragestellungen zu positionieren.

Martin Drechsler, Geschäftsführer FSM e.V.:
„Nahezu alle Jugendlichen sind umgeben von Technologien, die sie permanent und überall begleiten. Video- und Musikstreaming, Wearables oder digitale Sprachassistenten nutzen verschiedene Daten, um bei unterschiedlichen Aufgaben zu unterstützen. Kinder und Jugendliche müssen ein grundlegendes Verständnis darüber haben, wie diese Dienste funktionieren, so dass sie sie mündig und verantwortungsvoll nutzen können.“

Sabine Frank, Leiterin Regulierung, Verbraucher- und Jugendschutz Google Germany GmbH:
„Die Strategie der Bundesregierung zu KI sieht vor, ein breites Verständnis in der Bevölkerung, vor allem bei jungen Menschen, zu schaffen und für neue Inhalte und Ideen für die Aus-, Fort- und Weiterbildung zu sorgen. Wir unterstützen dieses Vorhaben gern und leisten mit Medien in die Schule und der neuen Unterrichtseinheit dazu einen wichtigen und praxisnahen Beitrag.“

Das Unterrichtsmaterial wird herausgegeben von der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM) und der Google Zukunftswerkstatt und wurde mit inhaltlicher Unterstützung der TüftelAkademie erstellt. Die Roberta-Initiative des Fraunhofer-Instituts für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS hat einen Expertencheck sämtlicher Inhalte durchgeführt.

Thorsten Leimbach, Leiter der Roberta-Initiative am Fraunhofer IAIS:
„Insbesondere Schülerinnen und Schüler sollten die Konzepte nachvollziehen und verstehen, die das Zeitalter der Digitalisierung und somit ihre Gegenwart und Zukunft prägen. Die Vermittlung von Kenntnissen über Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen rücken dadurch immer mehr in den Fokus der Didaktik. Mit der vorliegenden Handreichung erhalten Lehrkräfte einen kompakten Einstieg in diese Themenfelder.“

Bei einer Veranstaltung in Berlin am 9. Mai wurde das Unterrichtsmaterial der Öffentlichkeit vorgestellt und gemeinsam mit Margit Stumpp (MdB, Bündnis 90/Die Grünen), Viktoriya Lebedynska (Fraunhofer IAIS), Prof. Dr. Ralf Romeike (Freie Universität Berlin) und Dr. Julia Kleeberger (TüftelAkademie) diskutiert. Bereits im Vorfeld wurden in Workshops an der Nelson-Mandela-Schule und der Deutsch-Skandinavischen Gemeinschaftsschule in Berlin die Inhalte erfolgreich in der Praxis getestet.

Margit Stumpp, Bündnis 90/Die Grünen:
„Es ist wichtig uns mit den Folgen von KI auseinander zu setzen, sonst hinken wir der Entwicklung immer hinterher. Wir müssen Rahmenbedingungen schaffen, damit KI das tut, was wir wollen und die Menschen – Kinder, Jugendliche, aber auch Erwachsene – dazu bilden.“

Die Unterrichtsmaterialreihe „Medien in die Schule“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von FSM und Google Deutschland in Kooperation mit der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen e.V. Bereits seit 2013 wird eine große Bandbreite an offenen Unterrichtsmaterialien (OER) zu aktuellen medialen Erscheinungen zur Verfügung gestellt. Mit rund 400.000 Downloads und mehr als 11.000 verteilten Printausgaben leistet das Projekt „Medien in die Schule“ einen aktiven und praktischen Beitrag zur digitalen Bildung. Die Materialien stehen unter einer Creative Commons Lizenz. Ihre Vervielfältigung und Verbreitung ist unter Angabe der Quelle und unter gleichen Bedingungen erlaubt. Lehrerinnen und Lehrer finden dort für die Sekundarstufen I und II aufbereitete Informationen und praxisnahe Methoden, um z.B. die sichere Internetnutzung, Smartphones, Hate Speech oder Fake News in den Unterricht aufzunehmen.

Über die Partner:

Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM)
Die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM e.V.) ist eine anerkannte Selbstkontrolleinrichtung für den Bereich Telemedien. Der Verein engagiert sich maßgeblich für den Jugendmedienschutz – insbesondere die Bekämpfung illegaler, jugendgefährdender und entwicklungsbeeinträchtigender Inhalte in Online-Medien. Dazu betreibt die FSM eine Beschwerdestelle, an die sich alle kostenlos wenden können, um jugendgefährdende Online-Inhalte zu melden. Die umfangreiche Aufklärungsarbeit und Medienkompetenzförderung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gehören zu den weiteren Aufgaben der FSM.

Kontakt
FSM e.V., www.fsm.de ; Katja Lange, Beuthstr. 6, 10117 Berlin; Tel.: 030 24 04 84 – 43, lange@fsm.de, Twitter: @FSM_de, Facebook: www.facebook.com/fsm.de

Google Zukunftswerkstatt
Im Juli 2017 startete Google gemeinsam mit vielen Partnern die Google Zukunftswerkstatt. Das digitale Trainingsprogramm wird offline wie online angeboten und soll bis 2020 rund zwei Millionen Menschen in Deutschland erreichen. Das erste dauerhafte Schulungszentrum wurde in München eingerichtet, Hamburg und Berlin folgten im Laufe des Jahres 2018. Zusätzlich werden Workshops in verschiedenen Bundesländern angeboten. Das Programm der Zukunftswerkstatt umfasst Lerninhalte für Unternehmen und Studenten, Vereine und „Non-Profits“, Journalisten und Medienschaffende sowie Schulen und Lehrer. Weitere Informationen über die aktuellen Trainingsangebote der Google Zukunftswerkstatt finden Sie auf zukunftswerkstatt.de.

Machine Learning: Jugendliche erproben das Unterrichtsmaterial

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https://youtu.be/pr8guYiuUyI_%_

 

 

 

 

Unterrichtsmaterialreihe „Medien in die Schule“ in neuem Design und mit neuen Inhalten

Ab sofort steht unter www.medien-in-die-schule.de ein komplett überarbeitetes Portal mit Unterrichtsmaterialien rund um digitale Themen zur Verfügung. Die neue Website ist zielgruppengerecht aufbereitet und vor allem für die mobile Nutzung optimiert. Mit Hilfe einer intelligenten Filterfunktion in Echtzeit können die Unterrichtsmaterialien, die Praxisberichte und die Werkzeugkästen, die Lehrenden Methoden und Tools für den Unterricht vorstellen, leicht durchsucht werden. Die Suche kann nach Kategorien (Präsentation und Textbearbeitung, Audio/Video/Podcasts, Lehr- und Lernmaterial), Schlagworten und nach jeweiligem Werkzeugkasten (Apps, Maker Tools, Freie Software, Kollaboratives Lernen) erfolgen. Lehr- und Fachkräfte können die Suche einfach und individuell entlang ihres Bedarfs kombinieren. Als neue Inhalte stehen Praxisberichte zum Einsatz des Minicomputers/Mikrocontrollers Calliope mini im Unterricht zur Verfügung. Außerdem wurde der Werkzeugkasten „Kollaboratives Lernen im Internet“ komplett überarbeitet.

Die Partner Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM), Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) und Google Deutschland stellen bereits seit 2013 eine große Bandbreite an offenen Unterrichtsmaterialien (OER) zu aktuellen medialen Erscheinungen zur Verfügung. Die Materialien stehen unter einer Creative Commons Lizenz. Ihre Vervielfältigung und Verbreitung ist unter Angabe der Quelle und unter gleichen Bedingungen erlaubt. Lehrerinnen und Lehrer finden dort für die Sekundarstufen I und II aufbereitete Informationen und praxisnahe Methoden, um z.B. die sichere Internetnutzung, Smartphones, Hate Speech oder Fake News in den Unterricht aufzunehmen.

Mit über 280.000 Downloads leistet das Projekt „Medien in die Schule“ einen aktiven und praktischen Beitrag zur digitalen Bildung. Das Unterrichtsmaterial bringt digitale Lerninhalte an die Schulen. Das ist neben der Verbesserung der technischen Ausstattung auch ein Ziel des Digitalpaktes. Die Materialreihe wird regelmäßig um aktuelle Themen und mediendidaktische Inhalte ergänzt, um der stetigen Veränderung und Schnelligkeit des digitalen Raums Rechnung zu tragen. Die Inhalte erhielten bereits mehrere positive Bewertungen durch den Materialkompass Verbraucherbildung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes. Zuletzt erhielt die Unterrichtseinheit „Hass in der Demokratie begegnen“ die Bewertung „sehr gut“.

Über die Partner:

Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM)

Die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM e.V.) ist eine anerkannte Selbstkontrolleinrichtung für den Bereich Telemedien. Der Verein engagiert sich maßgeblich für den Jugendmedienschutz – insbesondere die Bekämpfung illegaler, jugendgefährdender und entwicklungsbeeinträchtigender Inhalte in Online-Medien. Dazu betreibt die FSM eine Beschwerdestelle, an die sich alle kostenlos wenden können, um jugendgefährdende Online-Inhalte zu melden. Die umfangreiche Aufklärungsarbeit und Medienkompetenzförderung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gehören zu den weiteren Aufgaben der FSM.

www.fsm.de

Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF)

Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V. (FSF) ist eine Einrichtung des Jugendmedienschutzes. Neben der Programmprüfung und der Vergabe von Altersfreigaben für Fernsehsendungen sieht die FSF ihre Aufgabe in der Förderung eines bewussteren Umgangs mit Medien. In diesem Sinn führt sie medienpädagogische Projekte durch, gibt Publikationen heraus und schafft bei Veranstaltungen ein Diskussionsforum zu Entwicklungen im Medienbereich.

www.fsf.de

Google Germany GmbH

Google ist ein weltweit führendes Technologieunternehmen, das Menschen neue Zugangsmöglichkeiten zu Informationen gibt. Googles Innovationen im Bereich der Internetsuche und -werbung haben die Google-Startseite zu einer Top-Adresse im Internet und die Marke Google zu einer der bekanntesten der Welt gemacht. Google ist eine Marke der Google Inc.; alle anderen Unternehmens- und Produktbezeichnungen können Handelsmarken der jeweiligen Unternehmen sein, mit denen sie assoziiert sind.

www.google.de